Frage zur Spiegeleinstellung

  • Hallo zusammen,


    ich versuche gerade den zweiten Spiegel auszurichten. Ich habe mal ein Bild vom Brennpunkt gemacht. Der untere ist hinten und der obere ganz vorne. Bekommt man sowas überhaupt eingestellt oder muss ich eventuell die Achsen bearbeiten (mechanisch ausrichten)? Jetzt ist es so, dass der Schlitten in Waage ist. Wenn ich vorne unterfüttere, damit der obere Punkt weiter runterkommt, dann nicht mehr.

  • ... genau dafür haben die Spiegel diese kleinen Schräubchen hintendran :P


    "in Waage" bringt dich nicht wirklich weiter -- du mußt den Strahlverlauf genau parallel zur Bewegung der jeweiligen Achse ausrichten ... das muß den Spiegel auch nicht unbedingt genau in der Mitte treffen (wäre aber schon gut) - du mußt ihn nur an jeder Position am gleichen Punkt treffen!!


    Viktor

  • Versuch mal den Punkt zu finden wo beide Treffer übereinanderliegen, egal ob Mitte oder nicht.


    Das kannste natürlich mit den Stellschrauben am Spiegel einstellen, jedoch musste da vorsichtig drehen, das Blech das den Spiegel haltet ist sehr dünn, nicht das de da schon den Strahl beeinflußt.


    Grüße Armin

    Grüße Armin


    K40, 80W Chinalaser TLC-410, ORTUR Laser Master 2, 15W

  • ... lies dir mal die diversen Vorschläge/Anleitungen zum Spiegel-Einstellen durch -- du fängst am Besten mit dem allerersten Spiegel an und porbierst, den aus der Röhre austretenden Strahl möglichts auf die Mitte zu bekommen (z.B. Röhrenposition/Winkel anpassen) ... ab dann nacheinander die jeweiligen Achsen "parallelisieren" ...


    Viktor

  • jup, des des wichtigste, erste Spiegel in der Mitte zu treffen, entweder die Röhre mit mehreren Lagen Papier oder ähnlichen bei den Spannschellen unterlegen, im vorderen oder hinteren Bereich, nicht zu fest anziehen ;(


    dann de 2. Spiegel, egal wo, einen Punkt finden wo vorne und hinten die Punkte übereinstimmen,


    Dann reden wir weiter


    Grüße Armin


    PS Viktor



    "... ab dann nacheinander die jeweiligen Achsen "parallelisieren" ..."
    Ich hatte damals als ich hier angekommen bin auch null Plan, deshalb habe ich das nicht verstanden was du geschrieben hast, z. B. auch zum Spiegeleinstellen, eben null Plan :funny-:
    Jetzt weis ich was du meinst, aber schwierig einem Neulig das in einem Satz zu erklären :D


    Wobei ich relativ gesehen immer noch keine Ahnung habe, aber den K40 habe ich im Griff, das ist schon mal was :D

    Grüße Armin


    K40, 80W Chinalaser TLC-410, ORTUR Laser Master 2, 15W

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  • ... ja, deswegen auch der Tip, mal im Forum (oder anderswo) sich ein paar andere "SpiegelEinstell-Anleitungen" durchzulesen ;)


    Nur mit Basiswissen, eigener Erfahrung und von anderen gezeigten/vorgestellten Beispielen kommst du schneller rein ... ich mußte mir das Alles vor über 30 Jahren (lange vor "Internet"), beim Aufbau meines ersten DIY-CO2-Lasercutters, noch mühsam selber erarbeiten :rolleyes:


    Der erste Aufbau war zwar schon "funktional", aber erst mit den beiden "Nachfolgern" bin ich dann wirklich mit der Materie "warm geworden" -- die beiden waren dann für eine Firma und schon mit kleinen, luftgekühlten 5Watt-RF-CO2-Lasern bestückt ... und damals hatte ich auch meine "spezielle Art der Pulssteuerung" entwickelt 8)


    Viktor

  • Zitat

    Wenn ich vorne unterfüttere, damit der obere Punkt weiter runterkommt, dann nicht mehr.

    Ich würde dir empfehlen die Spiegel lieber erstmal konventionell auszurichten. So kann das Monate dauern, und am Ende machst du es dann doch so wie es jede Anleitung beschreibt. Neue Wege sind oft schwieriger, und hierbei führt das eher nicht zum Erfolg...

    Zitat

    Das kannste natürlich mit den Stellschrauben am Spiegel einstellen,
    jedoch musste da vorsichtig drehen, das Blech das den Spiegel haltet ist
    sehr dünn, nicht das de da schon den Strahl beeinflußt.


    Gibt es denn noch andere Möglichkeiten die Spiegel einzustellen? ?( Mir ist da sonst nichts bekannt? Sinn und Zweck ist es doch eigentlich den Strahl durchs einstellen der Schrauben zu beeinflussen?

    Zitat

    des wichtigste, erste Spiegel in der Mitte zu treffen, entweder die
    Röhre mit mehreren Lagen Papier oder ähnlichen bei den Spannschellen
    unterlegen, im vorderen oder hinteren Bereich, nicht zu fest anziehen

    Ist das einstellen der Mitte nicht eher der letzte Arbeitsgang nachdem man den Strahl Achsparalell ausgerichtet hat?

  • Guten Morgen und danke für die zahlreichen Antworten,


    mir ist bewusst, dass die 3 Schrauben zum einstellen sind. Ich komme aber aus der Technik und nicht aus dem optischen Gewerbe. Deshalb war es für mich die Frage ob man solche zwei Punkte wie bei mir übereinander bekommt. Mittlerweile habe ich es hinbekommen. Mache es aber wenn meine neuen Spiegel kommen nochmal.

  • ... das mit dem "mittig einstellen" des ersten Spiegels ist oft ein "iterativer" Prozeß, da die billigen Spiegelhalter den Spiegel nicht um die Oberfläche rotieren (wie justierbare Profi-Spiegelhalter), sondern um die Schrauben herum "schwenken", so daß bei einer größeren Verstellung der Spiegel wieder aus der Mitte "herausgeschwenkt" wird.


    Hier muß dann ggf. die Röhre wieder nachjustiert werden, wenn beim parallel einstellen zum 2. Spiegel der Auftreffpunkt zu weit aus der Mitte wandert.


    Wegen dem "windschiefen" Aufbau des Rahmens kann es ggf. auch notwendig sein, die Spegelhalter-Position zu ändern - manche haben dafür Langlöcher zur Befestigung und sind auch in der Höhe verstellbar ...


    Viktor

  • Zitat

    Deshalb war es für mich die Frage ob man solche zwei Punkte wie bei mir übereinander bekommt

    Den entfernten Treffer in mehreren Versuchen auf den nahen Treffer ausrichten. Dazu nur den Spiegel entsprechend "kippen". Wenn auf der Achse beiden Treffer übereinander liegen weiter zu nächsten Achse...


    Evtl. reicht es dann schon aus nur noch die Röhre zu verändern damit die Treffer möglichst in der Mitte der Spiegel ankommen...
    Wenn dann aber ein Spiegel extrem Aussermittig sitzt kannst du den Spiegel dann an eine andere Stelle schrauben. Zu der Thematik sind die YT Videos von Sarbar Media das Mass der Dinge. Da wird wirklich alles erklärt und ausprobiert...

    Zitat

    Wegen dem "windschiefen" Aufbau des Rahmens kann es ggf. auch notwendig
    sein, die Spegelhalter-Position zu ändern - manche haben dafür
    Langlöcher zur Befestigung und sind auch in der Höhe verstellbar ...

    Das stimmt :D Beim K40 sind die Langlöcher grosszügig angelegt. Die rechnen mit hohen Ungenauigkeiten 8o

  • Hallo Kev


    Ich habe gerade irgendwie schwere Probleme deinen Laser zu identifizieren, sieht ein bissle merkwürden aus...


    Kannst du den Laser mal in komplett knipsen bitte :)


    Und dann stell dich doch bitte mal kurz vor, ist gerne gesehen hier im Forum ;)



    Gruß

    Michael

    Vom Handwerk kann man sich zur Kunst erheben. Vom Pfuschen nie.


    Johann Wolfgang von Goethe

  • Moin Kev, alles gut, brauchst dich nicht entschuldigen :)


    Also, du hast ja die Röhre und dann kommt der erste Spiegel, also der an der Röhre. Diesen nennen wir Spiegel 1


    Alle Schußtests, machen wir immer mit Krepppapier, wie du ja auch schon einiges kleben hast am Gehäuse :)


    Spiegel 1 versuchst du mal so auszurichten, das die Röhre den Spiegel hübsch mittig trifft.


    Ab zu Spiegel 2. Hier versuchst du jetzt den Punkt zu finden, wo der Einschlagtreffer nicht mehr wandert, beim vor- und zurückfahren. Nicht auf die Mitte konzentrieren, vergiß erst mal Mitte Spiegel. Der nicht wandernde Punkt ist wichtiger.


    Wenn du diesen Punkt hast und der ist einigermaßen in der Spiegelmitte, dann geht es einen Spiegel ( im Laserkopf ) weiter.


    Auf den Laserkopf klebst du auch wieder Krepp und auch hier versucht du wieder den Punkt zu finden , wo der Treffer nicht wandert, in der Hoffnung, es ist das Eintrittsloch.


    Wenn du bei Spiegel 2 nicht zufriedenstellend immer den gleichen treffen bekommst bzw. der Spiegel nicht relativ mittig getroffen wird, dann sind Spiegelteile nicht im rechten Winkel montiert, hier musst du dann einen von beiden Spiegeln 1 o 2 versetzen.



    Im Kopf muss immer mitschweben : Einfallswinkel = Ausfallswinkel


    Auch muss alles auf einer Höhe sein.

    Vom Handwerk kann man sich zur Kunst erheben. Vom Pfuschen nie.


    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nein, eine Wasserwaage nützt dir nichts.


    Der Bezugspunkt könnte z.B. die Linearschiene X-Achse sein ( und ) mit dem Schlitten ( Laserkopf ) drauf.


    Von der Linearschiene aus muss der Spiegel 2 rechtwinlig sein und Spiegel eins auch und beide in einer Flucht.





    P.S. So hat hier noch keiner geantwortet :)

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    Johann Wolfgang von Goethe