Laserfelx Tshirt Folie

  • Hallo Leute!
    Ich hab jetzt etwas Folie und ne Transferpresse da und tu mir sehr schwer damit


    Das Ablösen der Trägerfolie nach dem Transfer ist ein Problem, das Material hält besser am Träger als am Tshirt


    So easy wie im Demovideo ist es leider nicht.


    Was mach ich falsch?
    Mittlerweile glaube ich dass es besser ist die Folie nach dem Büglen kplt auskühlen zu lassen.


    Die Herstellungszeit ist leider auch kein Hit mit bis zu 1 Stunde lasern für 1 Shirt.

  • Kann ich bestätigen, habe mit dem Flex auf Papierliner auch keine akzeptablen Ergebnisse bekommen.
    Aber das hatten wir ja schon mal. Siehe: 31
    Die Parameter müssen auf das Prozent genau stimmen und stabil bleiben.
    Bist du "zu hoch", bleibt der Kleber vom Flex am Liner und beim transferieren ist der auf dem Textil,
    bist du "zu tief" ist der Papier angebruzzelt und es lässt sich nach dem Pressen schxxx abziehen.


    Zeiteinsparen: Nur die feinen Teile weglasern. Die größeren Bereiche nur Konturlasern und klassisch entgittern (mechanisch). Geht bedeutend schneller und schont die Abluftanlage/Filter.

  • Das herstellen der folie ist nicht das problem


    Das dauert aber geht sehr gut


    Schicht is weg und Träger noch da


    Aber wo nicht gelasert wurde hält das zeug sehr gut am träger

  • hab heut wieder ein T-Shirt gemacht


    war wieder ein Horror

    Die Folie geht zwar vom Träger ab, aber erst dann wenns mal wo angefangen hast

    wie wenn sich bei der Schnittkante das Material mit dem Träger verbrennt


    was bei Details natürlich schrecklich ist wenn es das Motiv früher wieder vom T-shirt zieht als es sich vom träger löst.


    Hab keine Ahnung was ich da falsch mache

  • hab jetzt mal probiert das Material nicht flächig wegzufräsen/lasern sondern zu schneiden,jedoch nicht durch den Träger

    was sehr gut geht


    das Ablösen ist dadurch leichter möglich, vermutlich weil die Schnittkanten weniger verkleben?


    da stellt sich die Frage ob man klassische Flockfolie nicht auch so schneiden kann?

  • Flockfolie nicht auch so schneiden kann?

    Könnte man vielleicht, SOLLTE man aber KEINESFALLS!

    Die Herkömmlichen Flex/Flockfolien bestehen fast alle aus PVC oder anderen Chlorverbindungen) und bilden beim Lasern giftige Spaltgase. (Clorgas)

    Gruß,

    Christian


    „Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“
    Stephen Hawking

  • Kauf dir für shirts nen preiswerten Plotter.


    Ich hätte noch einen 24 Zoll breiten gebraucht hier rum stehen.

    Gruß,

    Christian


    „Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“
    Stephen Hawking

  • Die modernen und weiche Flock-Produkte sind keinesfalls (mehr) aus PVC.
    Das ist alles PU oder Polyamid. Richtig gute Qualitäten (Siser Evo) sind aus Viscose.
    PVC hat ein Weichmacherproblem und fällt damit bei der ganzen Öko-Tex-Zertifizierung raus.

    Flexfolien sind (fast alle) auch auch PU.

    Die Liner sind (fast immer) aus Polyester. Muss ja auch, die Std.-Verarbeitung findet bei 165°C statt.

    Low-Temp-Produktte gehen bis 115°C runter.


    Flock mit dem Laser schneiden geht, ist aber alles andere als sinnvoll und schön.
    Erstens sind die Schmelzkanten katastrophal und Zweitens ist die -beim Laser nicht vorhandene- Z-Achse hier elementar. Flock wird mit dem Schneidplotter nur angeschnitten, keinesfalls durchgeschnitten. Mit dem Laser prinzipbedingt nicht oder nur sehr schwer machbar.

    Wenn du hin und wieder ein paar Shirts machen willst, dann kauf dir einen kleine Schneidplotter.

    Silouette, Brother oder so einen China-Cutter. Die sind zwar gegenüber Summa und Co. ätzend langsam und nicht zu vergleichen, aber durchschnittlich schneller wie ein Laser.

    Übrigens: im Datenblatt der Laser-Flex-Folie (mit Papier-Liner) steht als Anwendungsvorschrift drin: 2 Laser-Durchgänge.

  • Danke für die Aufklärung bezüglich der Materialzusammensetzung lepmir.


    Wieder was dazu gelernt.:)

    Gruß,

    Christian


    „Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“
    Stephen Hawking

  • Flock wird mit dem Schneidplotter nur angeschnitten, keinesfalls durchgeschnitten.

    Verstehe ich nicht.

    Kannst du das mal näher erläutern?

    Gruß,

    Christian


    „Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“
    Stephen Hawking

  • ... ich habe mit meinem allerersten DIY-CO2-Lasercutter (1.5Watt-CO2-Glasröhre) Klebe- und Flock-Folien so geschnitten, daß das Trägerpapier noch ganz blieb -- bei den kleinen Leistungen war auch die Schmelzkante kaum wahrnehmbar und das Abziehen ging problemlos.

    Die "Kunst" scheint das "Pulsen" der Lasers bei kleinen Leistungen zu sein - damit hört er bei passender Einstellung mit dem Verdampfen auf, bevor das Trägerpapier durch ist ...


    Viktor

  • ... ich habe mit meinem allerersten DIY-CO2-Lasercutter (1.5Watt-CO2-Glasröhre) Klebe- und Flock-Folien so geschnitten, daß das Trägerpapier noch ganz blieb -- bei den kleinen Leistungen war auch die Schmelzkante kaum wahrnehmbar und das Abziehen ging problemlos.

    Die "Kunst" scheint das "Pulsen" der Lasers bei kleinen Leistungen zu sein - damit hört er bei passender Einstellung mit dem Verdampfen auf, bevor das Trägerpapier durch ist ...


    Viktor

    JA Victor, das geht schon, ist aber ein gruselige Fummelei.
    Die Produktionsparameter -selbst der Premium-Hersteller- sind recht groß.

    Die Schichtdicken schwanken innerhalb der Rollen und zwischen den Farben einer Serie auch noch.
    Da bist du mehr am Probieren der Parameter als am produzieren.
    Aus diesem und vielen anderen Gründen haben sich Laser-Plotter in der Werbetechnik nicht durchgesetzt.
    Der Messerplotter ist in Summe das geeignetere Werkzeug.

  • Dem kann ich nur Zustimmen, zudem kann man mit einem Schneideplotter auch sehr viele tolle sachen machen, ich habe ein Tischmodell mit 75 cm, der braucht nicht mal viel Platz, steht senkrecht in der Ecke, gebraucht sind die auch nicht unerschwinglich.
    Kleinste Buchstaben mit ca. 2 mm oder große Aufkleber aller Art.


    Grüße Armin

    Grüße Armin


    K40, 80W Chinalaser TLC-410, ORTUR Laser Master 2, 15W

  • ... ich hatte das mit dem Laserschneiden eigentlich auch nur gemacht, weil ich mir keinen Tangential-Schneidkopf aufbauen wollte ... und die "Schrifthöhe" bei dünnen Folien auch bis 1mm noch gut (lesbar) aussehen sollte.

    "Passive" Schleppmesser hatte ich damals auch schon gehabt, das ging mit denen aber bei kleinen Details und dickeren "Filz"-Folien nicht ... also eine Alternative gesucht und aufgebaut 8)

    Viktor

  • also ich hab nun aus der Druckerei mal normale Schneide FLEX und FLOCK Folie geholt


    FLEX:

    schneiden und verarbeiten geht sehr gut

    80W Speed 100 und 14% Leistung schneidet super und der Träger ist kplt. erhalten


    lässt sich sogar besser vom Träger lösen als die Laserfelex


    FLOCK:

    schneiden und verarbeiten geht sehr gut

    80W Speed 100 und 15% Leistung schneidet super und der Träger ist kplt. erhalten

    jedoch durch die dicke des Flocks sieht man leicht bräunliche Schnittkanten, also bei hellen Flockfolien eher ungeeignet

    lässt sich sogar besser vom Träger lösen als die Laserfelex



    bin mit beiden Materialien für Gelgenheits-Tshirts recht zufrieden

  • Super.

    Deckt sich beides mit meinen Erfahrungen...