Urheber Rechte

  • Werblich (gewerblich) verwenden tut das ja dann dein Auftraggeber und nicht du selbst. Du stellst es ja nur in seinem Auftrag her.
    Verantwortlich für die Lizenzierung wäre in dem Fall also zunächst dein Auftraggeber.

    Sehe ich auch so, vorallem wenn ich folgendes im verlinkten Text lese:


    "Ferner ist es zulässig, die Marke für Zwecke und im Rahmen des Weiterverkaufs einschließlich der Werbung zu nennen. Vorausgesetzt, dass die beworbene Ware vom Markenhersteller bzw. mit dessen Zustimmung in der EU in den Verkehr gebracht wurde."

    Ein Händler der legal mit Harleys handelt, muss ja auch dafür werben können.

  • Oder Du machst Marley draus und dann ist es Kunst ;)

    Lasern ist ein tolles Hobby und ich helfe generell gerne Leuten mit Klasse 1 und zur Not auch Chinaböllern, wenn sie sich deren Gefahren bewusst sind. An die Forumseintagsfliegen: Stellt Euch bitte vernünftig vor und beschreibt Euer Problem und Eure Vorkenntnisse.

  • Ok dann dreh halt das H einmal um die Hochachse

    Lasern ist ein tolles Hobby und ich helfe generell gerne Leuten mit Klasse 1 und zur Not auch Chinaböllern, wenn sie sich deren Gefahren bewusst sind. An die Forumseintagsfliegen: Stellt Euch bitte vernünftig vor und beschreibt Euer Problem und Eure Vorkenntnisse.

  • Wenn das alles mal so einfach wäre.

    Gesetzt den Fall dein Kunde möchte 1.000 Paar Nikes,

    nur für private Zwecke, versteht sich.

    Da kann er dir unterschreiben soviel er möchte,

    wenn du die Dinger machst, wird der Richter dir schon erklären,

    dass du dich eben nicht auf eine Freistellung durch den Kunden berufen kannst.

  • en Fall dein Kunde möchte 1.000 Paar Nikes,

    Das wäre ja Produktpiraterie.

    Du würdest ja direkt ein fremdes Produkt nachahmen.


    Vorsichtig muss man bei sowas schon sein.

    Gruß,

    Christian


    „Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“
    Stephen Hawking

  • Wenn du 1000 Paar Nikes möchtest, bist du beim Chinesen und nicht beim Laserfuzzi um die Ecke.

    Das ist jetzt schon eine andere Dimension oder ?

    Hatte man ja als man noch durfte im Italien Urlaub am Strand gesehen wie viel da Luis Vuitton Täschchen verkauft werden. 8o

  • Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

    Produktpiraterie hat nichts mit der Problematik hier zu tun. Hier sollen keine Markenprodukte kopiert werden, sondern nur Markenlogos.

    Das Krokodil auf den Pullover aufgenäht zu verkaufen ist Produktpiraterie (Es geht um den Pullover, nicht in erster Linie um das Krokodil).

    Das gleiche Krokodil in groß gedruckt auf einem Schild hat nichts direkt mit dem Produkt zu tun. Hier geht es alleine um das Krokodil und dessen Schutzrecht.


    "Ferner ist es zulässig, die Marke für Zwecke und im Rahmen des Weiterverkaufs einschließlich der Werbung zu nennen. Vorausgesetzt, dass die beworbene Ware vom Markenhersteller bzw. mit dessen Zustimmung in der EU in den Verkehr gebracht wurde."

    Ein Händler der legal mit Harleys handelt, muss ja auch dafür werben können.

    Wenn der Auftrageber sein Firmenschild für einen Getränkehandel haben will und das Cocacola Logo draufhaben will, spricht sicher nichts dagegen.

    Es kann allerhöchstens passeren dass deren Marketingabteilung die Werbung in dieser Art verbietet, weil sie ihre eigene Schiene fahren wollen.

    Aber sie werden wohl kaum ihren eigenen Vertrieb kostenpflichtig abmahnen.

    Also ich wollte mir einmal das Guinness Logo hinter Glas drucken lassen. Für mich selbst für die Küche am Herd

    Und ich hatte die Rechte nicht. Die Anfrage bei Guinness war leider negativ.

    Klar, eine "Erlaubnis" für irgendwas von großen Betrieben zu bekommen, geht fast immer an die Wand. Die haben auch keine Lust, sich mit sowas zu befassen.

    Was die Anfrage aber soll, um sich in der privaten Küche (oder der Kellerbar) ein Schild aufzuhängen, ist mir nicht ganz klar.

    Kritisch wäre es nur dann, wenn Bilder der Küche öffentlich im Internet landen.

    Der Drucker war vielleicht nicht genügend informiert und hatte Bedenken dass es etwas gewerbliches ist.

    Aber Du hast ja nun einen Laser. Dann gravier Dir das Ding halt selbst auf die Glascheibe, wenn Du Dein Haus unbedingt zum Werbeträger umfunktionieren willst .:)

    Ich durfte da einiges wegen Rechteinhabern und Copyright erleben.

    Meine Abmahnung lag bei 500.000 DM

    Boah, eine halbe Million?

    Einem so hohen Abmahnwert müsste schon ein erhebliches Maß an Verstoß zugrundeliegen.

    Die Abmahnsumme soll ja in etwa einem angenommenen Schaden entsprechen, der dem Kläger durch das Handeln entstanden sein soll.

    Ich kann niemandem eine Abmahnung über willkürliche 2 Millionen Strafsumme wegen eines fehlerhaften Impressums schicken.

    Bei einer halben Million hast Du ein ganz schön "dickes Ding" gedreht.8o


    Gruß


    Joachim

  • Die Abmahnung bzw. Unterlassung unter anderem von Nintendo da ich Spiele importiert habe.

    Spiele aus USA und Japan, Module auf denen es Geschmacksmuster gab.

    Es gab eine Hausdurchsuchung von Leuten die nicht mal erkennen konnten was eine Kopie ist und was ein Original.

    Hier meine CD Sammlung aus ca. 1500 Musik-CD`s im Original.

    Abmahnungen von den WernerBrüdern, Sony, Nintendo und einige andere...


    Was draus geworden ist?


    Ich habe gesamt gezahlt knapp 200 DM und einige Unterlassungen unterschrieben.

    Nicht mal Bildmaterial hätte ich nutzen dürfen...rechtlich, auch nicht wenn ich es verkaufe.

    So sieht`s aus!

    Es bedarf einer Zustimmung aber wird zu 99% meist geduldet.

    Ausser Mona Lisa und zum Beispiel das Wort Tandem aber das muss jetzt jeder selber suchen wenn man Lust hat.


    Und jetzt?


    Eine halbe Millionen ist nur eine Summe und da hat man mal mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Gut, ich hab mich gewehrt und dem einen oder anderen vor die Füße gespuckt...darum die 200 DM


    Ach ja, der (in meinem Fall) richtige Ausdruck ist:


    Verletzung geschützter Marken und Markenrechtsverletzung lizensierter Produkte.

    Copyrightverletzung und Missbrauch rechtlich geschützter Marken.

    Unter anderem hat die GVU (mittlerweile insolvent) versucht mir an`s Bein zu pinkeln.


    Bei knapp 130 Original-Produkten eines im Original welches nie in Europa auf den Markt gekommen ist.

    Jedoch Sony Deutschland an dem Titel die Rechte hatte.

    Es ging aber nicht nur um Spiele...da ist sehr viel mehr gelaufen.


    Ergebnis: hat alles nichts gebracht : )


    Der Stephan hat weiter gemacht und dem Kind nur einen anderen Namen gegeben!

  • ... mich haben sie auch mal "auf dem Kieker" gehabt, was aber eher ein Mißverständnis war:/

    In der Uni-Zeit war ich als Nebenjob bei einem Computer-Händler angestellt (Schmitt Computer, später ESCOM) -- und habe da immer wieder mal auf den Computern als Demo oder zum Vorführen kleine selber programmierte/designte Clips und Grafiken gezeigt ... hab' da auch mal einen Vektorisierer für den Atari ST programmiert und mit dem dann (freie) Grafik-Clips vektorisiert und Daheim auf einer CNC-Fräse in Resopal und Melamin-Laminat gefräst (Tür-Schildchen, Schlüssel-Tags, sonstiges ...).

    Auf vielfache Anfragen habe ich dann einiges davon auf Disketten zusammengestellt und für 5DM "Selbstkostenpreis" im Laden mit angeboten (die Kollegen haben die Disketten kopiert und herausgegeben, wenn ich nicht selber da war).

    Mit der Zeit hatte ich so um 6-8 Disketten voll mit dem Zeugs gehabt, so daß es fast schon ein kleines "Nebengeschäft" wurde ;)

    Irgendwann steht plötzlich die Polizei im Laden und will von mir wissen, warum ich auf meinen "Public Domain" Disketten Raubkopien anbieten würde ?!? =O

    Heraus kam, daß jemand aus Berlin (ich war damals in Frankfurt/M) auf einige meiner Disketten noch zusätzlichen "Kram" mit draufkopiert und die dann selber weiterverkauft hatte ... mit drauf war aber immer noch mein Text fürs "Disclosure", Name, Adresse u.s.w.

    Das hat sich dann schnell aufgelöst, ohne daß ich weiter aktiv werden mußte -- hab' danach aber Alles diesbezügliche bleiben lassen :rolleyes:


    Viktor

  • Produktpiraterie hat nichts mit der Problematik hier zu tun. Hier sollen keine Markenprodukte kopiert werden, sondern nur Markenlogos.

    Das Krokodil auf den Pullover aufgenäht zu verkaufen ist Produktpiraterie (Es geht um den Pullover, nicht in erster Linie um das Krokodil).

    Markenlogos reicht. Es geht natürlich nicht um die Pullover, sondern nur um das Krokodil.

    Wäre kein Krokodil drauf, würde es der Tourist nämlich nicht kaufen.

    Genauso verhält es sich mit Logos, die du auf irgendwelche Gegenstände laserst.

    Solltest du das nicht ausschließlich für dich, respektive privat tun, steht Ärger ins Haus.

    Sobald du ein z. B. ein BvB Logo oder Marvel oder Disneyfiguren für einen Kunden auf einen Gegenstand laserst, nutzt du es gewerblich.

    Da kann der Kunde erzählen , was er will. Solange er die Rechte nicht inne hat, hängst du drin.

    Im günstigsten Fall kannst du den Kunden noch verklagen, darüber dass er dich getäuscht hat.

  • Naja, ich seh das etwas anders.
    Ich darf nachzeichnen, selber zeichnen und such mir jetzt jemanden der mir "was ich da gezeichnet habe" auf eine Flasche oder ein Zippo gravieren soll.

    Offensichtlich ist es etwas von Marvel....und?

    Die Dienstleistung die ich hier jetzt in Anspruch nehme ist nicht zu gewerblichen Zwecken aber Grund da ich selber nicht in der Lage bin dies so auszuführen.


    In diesem Moment darfst Du selber gewerblich Deine Dienstleistung anbieten.


    Ich hab geschrieben...frei von Rechten Dritter.

    Ich draf mir also eine CD kopieren für den Hausgebrauch, Privat und nur für mich...eine Sicherungskopie?

    Von meinem selbst erstellten aber nicht nur weil es nachgezeichnet ist?


    Hm, Bockwurst, Smileys, Currywurst und Motorräder der Firma Harley....wenn ich jetzt so ein Foto online stelle auf dem ich auf einem solchen Motorrad sitze und Geld damit verdiene hat Harley Anspruch auf Tantieme?


    Ich sag ja, solche Dinge klärt man nicht in Foren sondern mit Anwälten : )

    Oder macht was alle machen...immer druff bis die Keule kommt.