Kerf Einstellungen

  • Moin zusammen,


    hab mir vor kurzem einen Atomstack A5 Pro besorgt und bin fleißig am üben,testen, verzweifeln(geht wohl allen so wie ich es gelesen habe.)

    Versuche mich gerade mit der "Kerf" oder Versatz? Einstellung auseinanderzusetzen um geeignete Steckmuster bzw Templates zum nachbauen zu realisieren.


    Meine Frage wäre: Wer hat ein Atomstack A5 Pro und kann mir seine Erfahrungen oder gar Einstellungen teilen?

    Wie habt ihr das Problem bisher gelöst? Testvorlagen runtergeladen und diese ausprobiert oder learining by failing?

    Übe bis jetzt nur mit 3mm Platten. Werde wohl auch erstmal dabei bleiben um die Basics reinzukriegen


    Bedankt für eure Hilfe und Kommentare:)

  • Kerf - Einstellungen


    https://www.troteclaser.com/de…er/biegeschnitt-kerf-cut/


    Ich bin mir nicht ganz sicher aber der Spatz hat solche Vorlagen.

    Ansonsten musst Du selber erstellen, Deine Parameter vom Laser einstellen (Leisung und Geschwindigkeit) und los geht`s.


    MfG Stephan


    PS: was für Holz weil da gibt es nicht viel was Du wirklich prima lasern kannst und wird vermutlich sehr lange dauern : )

  • Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Frage auf die Biegemuster bezieht, die ja auch "Kerf Cut" genannt werden.

    Im allgemeinen bezieht sich Kerf ( = Schnittfuge) auf die Maßzugabe beim Schneiden der Fingerzinken von Schachteln bzw. Kästen ("Tapped Boxes").

    Mit Kerf = 0 lassen sich die Verzahnungen der Teile lose zusammenstecken, weil die Schnittfuge Material benötigt und die Teile daher ein Untermaß haben.

    Gibt man die gesamte Schnittfuge des Lasers z.B. 0,2mm als Kerf an, dann wird dieser Wert auf die Schnittkontur aufgerechnet, so dass die Teile kein Untermaß haben und sich gerade eben noch zusammenstecken lassen. Theoretisch!

    Dummerweise ist gerade beim Diodenlaser die Schnittfuge horizontal und vertikal nicht immer gleich, weil der Spot oft elliptisch ist.

    Dann kann es passieren dass die Teile an einer Seite klemmen und an der anderen nur lose sind.

    Beim Schneiden von Verzahnungen mit dem Diodenlaser ist es wichtig, den Spot so symmetrisch wie möglich einzustellen.

    Man kann oft schon beim Schneiden einfacher Quadrate erkennen, ob die Schnittfuge in X und Y gleich aussieht. Ist sie in einer Richtung scharf und schmal, aber in der anderen Richtung fett, dann muss der Laser neu fokussiert werden.

    Man kommt nicht daran vorbei, einige Tests zu machen, bzw. kleine Boxen zu schneiden und zusammenzustecken..


    Bei meinem alten Eleksmaker habe ich meistens keinen Wert für Kerf benötigt.

    Wenn ich 0.1mm oder sogar 0.2mm angegeben habe, musste ich die Kisten nachher oft mit dem Hammer zusammenklopfen. Der Vorteil war, es brauchte dann keinen Leim mehr ;). Allerdings brechen dann auf oft die oberen Holzschichten an den Zinken aus.

    Besser Kerf = 0 oder sogar einen negativen Wert. Und dann mit Holzleim die Teile zusammensetzen.


    Gruß


    Joachim

  • Da ist das Murmeltier was täglich grüßt.


    Danke

  • Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Frage auf die Biegemuster bezieht, die ja auch "Kerf Cut" genannt werden.

    volltreffer! genau es ging hier nicht um Kerf Cut

    eim Schneiden von Verzahnungen mit dem Diodenlaser ist es wichtig, den Spot so symmetrisch wie möglich einzustellen.

    und wie kann diesen einstellen?

  • Was hast Du....festen Fokus oder zum Einstellen?

    Ich stell mit einem dunklen Blatt Papier ein wobei je nach Laser auch die Fokuslänge (Abstand zum Werkstück) unterschiedlich sein kann.

    Hast Du eine Achse in Z um die Flughöhe zu ändern?


    Da braucht es ein paar Informationen.



    MfG Stephan

  • Fester Fokus


    Kann die z Achse manuell umstellen indem ich zwei schrauben löse. Der Atomstack a5 Pro soll immer auf 2mm abstand gehalten werden dann wäre der Fokuspunkt angeblich immer perfekt.

  • ... zeig mal ein Bild von deinem Modul -- ich kenne da einige, wo die Diode "tief im Gehäuse" steckt, so daß die 15-20mm bis zum unteren Gehäuserand noch vom Fokusabstand abgezogen werden müssen :/


    Viktor

  • Es macht keinen Sinn mit 2 mm weil Deine Linse dann binnen kürzester Zeit versaut ist und Du nichts mehr lasern kannst.

    Fast alle Laser mit festem Fokus laufen bei ca. 20 mm oder 36 mm

    Zumindest ist dort bei den Lasern mit festem Fokus ein rundes Stück Aluminium zum einrichten dabei.


    Aber gut, mein SnapMaker lief auch mit ca. 18 mm wobei da auch etwas ganz anderes drin sitzt als Linse und zu vergleichen wäre mit einem USpot von LaserTack....sind auch nur meine Meinungen und Erfahrungen.


    MfG Stephan

  • Trick17

    Hast Du auch so ein rötlich-oranges „Schutzglas“ unten am Lasermodul dran?

    Dann könnte ich mir einen kleineren Abstand als 20mm von diesem zur Werkstückoberfläche eher vorstellen.


    Im Zweifel einfach mal probieren.

  • ja stimmt!


    dann müssten 20mm wohl doch richtig sein

    Trick17

    Hast Du auch so ein rötlich-oranges „Schutzglas“ unten am Lasermodul dran?

    Dann könnte ich mir einen kleineren Abstand als 20mm von diesem zur Werkstückoberfläche eher vorstellen.


    Im Zweifel einfach mal probieren.

  • Huhu,


    also Du liegst mit Deinem Abstand nicht falsch : )

    Der Abstand zwischen dem Schutzglas (schützt nur bedingt) und der Materialoberfläche soll 2 mm betragen (siehe Bild).

    Der Fokus zum Laser selbst liegt also wie ich geschrieben habe bei ca. 20 mm.


    Ist also immer schwer eine Antwort zu geben wenn Informationen fehlen.


    Alles gut, Du gehst von der Unterkante Sichtschutz und lässt 2 mm zur Materialoberseite platz.

    Erklärt auch Dein Teil zum ausrichten.


    Viel Spaß