Vorstellung bin neu hier

  • Hallo zusammen,


    Wollte mich mal vorstellen.

    Bin hier aus Bayern und bin etwas über 40 und Technik begeistert.

    Ich beschäftige mich mit 3D Druckern , Nas System , PC & Netzwerktechnik.


    Und nun steige ich in das 3d Laser System ein. Leider dauert meine Lieferung noch etwas.


    Also dann auf eine gute ZUSAMMENARBEIT :-)


    Gruß Gerd

  • ... ach, meinen ersten "3D-laser" hatte ich mit einer 1.5Watt(!!) CO2-Glasröhre auf einem Eigenbau-XY-Plotter aufgebaut -- das war damals das erste allgemein verwendete "3D-Druck-Verfahren" (LOM) mit auflaminierten und pro Schicht konturgeschnittenen Lagen aus Papier oder Kunststofffolie ... manchmal bis zu einigen tausend Lagen, um z.B. für ein Messemodell einen originalgroßen Automotor mit Auspuffkrümmer "3D" aufzulaminieren 8o

    Nach 1994, als die ersten SLA-Resindrucker zu kaufen waren, ist das LOM-Verfahren ziemlich schnell in der Versenkung verschwunden :/


    Viktor

  • ... das war ja auch das schöne am LOM-3D-Verfahren - im Prinzip brauchts da keine Z-Achse -- der Rahmen wird z.B. hochgeklappt, die nächte Schicht auflaminiert (wobei die Arbeitsplatte um die Lagendicke nach unten bewegt wird), dann der Rahmen wieder runtergeklappt und die "Z-Höhe" paßt wieder 8)

    Hier eine Zeichnung aus meiner Patentaneldung von 1995, wo die "Z-Achse" praktisch nur durch separat kontrolliertes "nach unten verschieben" der Arbeitsebene virtuell hinzugefügt wurde - ist hier nicht explizit dargestellt (ein paar Geheimnisse sollte man ja für sich behalten) - aber das "Auflaminieren" und wieder af die richtige Höhe bringen war ein separates Modul, das in den "Turm" unter dem Laser+XY-Aufbau eingesetzt wurde:


    b3_800x400.png


    Viktor

  • öhm, Viktor?


    Was soll ich jetzt damit?

    Da steht ein Ortur und der Wunsch damit zu lasern....es handelt sich also um ein Fertiggerät zum lasern.

    Alles andere geht in Umbau, Tuning, Optimieren und sind Dinge die erst später folgen.

    Davon ab fliegt das Ding dann eh in die Ecke weil es keinen Sinn macht da Hand anzulegen.


    Es ist Spielzeug zum Ideensammeln und lernen und nett für Zwischendurch.


    MfG Stephan

  • ... eins der Probleme, das die Leutz heute scheints haben, ist wohl "zu Viel von Allem" -- anstatt sich mit beschränkten Mitteln was selber zu überlegen und was "Neues" aufzubauen, wird einfach solange herumgsucht/geklickt/bestellt, bis das Gewünschte schlüsselfertig vor einem steht :/

    Wenn ich daran denke, was wir vor "Arduino" und "China-Wundertüten"-Zeiten Alles nicht(!) hatten und daraus dann die ganzen Sachen aufgebaut haben, welche es heute tausend-/millionenfach aus China für Lau gibt, frage ich mich wirklich, ob Deutschland ernsthaft seine vielgepriesene "Innovationsfähigkeit" an den Nagel gehängt hat ... oder ob das mit dem Bologna-Prozeß und "Bachelor reicht fürn Job" (bei uns wars noch "nur" das Vordiplom, mit dem kein Arbeitgeber hinterm Ofen hervorgelockt werden konnte) zummen hängt?

    Jedenfalls hat's vielen mit dem Überangebot an allem möglichen Chinakram irgendwie den Spaß am Tüfteln und "Selber machen" verdorben ?(


    Viktor

  • Viktor,

    ich mach das nicht anders...aus Schrott etwas zu bauen, V-Slot mit der Kappsäge kürzen ist das kleinste Problem.

    Viel mehr Spass macht es sich die Rollenwagen selber zu bauen....mittels Laser ja kein Problem : )

    Was die Controller betrifft, muss man gucken aber ich denk da hab ich schon ein kleines bisschen geholfen sich zu entscheiden.

    Viel Auswahl ist da nicht und eine Eierlegendewollmilchsau gibt es nicht.


    Dem Chinesen ist dies alles egal, der stellt her, kauft zusammen, packt alles ein und vertickt.

    Neje hat drei Label die unter anderem Namen verkaufen, Ortur oder KKMoon, Atomstack und Sculpfun sowie den restlichen Kram.

    Ich hab das Gefühl ein großer Grabbeltisch und einer verpackt in bunte Tüten und auf jeder steht ein anderer Hersteller (Vertriebler).


    So, ich bin glücklich...mein G-Sender hat ein HEX bekommen wo die Übersetzung jetzt richtig ist.

    Es heisst nicht mehr ZORE sondern jetzt ZERO : )


    Wir sind nicht gewerblich unterwegs, haben Spass am basteln und probieren wenn auch ein gefährliches Hobby.


    MfG Stephan

  • ... ich denke, der größte Unterschied in der Herangehensweise an "Hobbies" heutzutage dürfte das "Überangebot" an Tips und Infos aus dem Internet und Bekanntenkreis sein :/

    Als ich mit dem CNC-Fräsen amgefangen hatte (1986) gab's noch kein Internet und auch kaum was in Richtung Fach-Magazine o.Ä. (nur ein paar Anzeigen in der c't vorn "Dr. Müller" und "Isel" mit Abbildungen von den ersten Aluprofil-CNC-Fräsen) -- hab' mir dann "auf Verdacht" von Isel deren kleinste CNC-Fräse für 2.500DM(!) gekauft ... mußte mir dann aber für meinen AtariST Alles, vom Gerätetreiber/Firmware, Format-Konverter (HPGL->NCP), Bitmap-Vektorisierer und kleines 2.5D-CAD/CAM selber schreiben :rolleyes:

    Das Geiche dann 3 Jahre später mit meinem ersten CO2-Lasercutter -- 1.5W-CO2-Glasröhre für 1.500 DM(!!), Eigenbau-XY-Plotter mit A3-Arbeitsfläche mit Drahtseil statt (wie heute üblich) Zahnriemen ... und dann auch die Elektroniken/Firmwares - wo es nichts gab, mußt man selber ran ... hat dann aber auch so ziemlich das Studium bzw. "Berufsbild" und spätere Aktionen/Möglichkeiten beeinflußt 8)


    Viktor

  • AUf Arbeit hatte ich mit Metall (Pulver) Kunststoff Druck & SLA mit (Laseraushärtung 0.01) mm zu tun.

    Dort wurden sogar Serienteile für FZG gemacht (Kleinserie)

    Aber die Geräte sind in Preis von einem Luxuswagen gewesen.



    Privat habe ich nur 2 FDM Drucker.

    AnetE10 & Cr10 modifiziert auf 32 bit, AutoLeveling Touch Bedienung usw...


    Aber

  • ... das war ja auch das schöne am LOM-3D-Verfahren - im Prinzip brauchts da keine Z-Achse -- der Rahmen wird z.B. hochgeklappt, die nächte Schicht auflaminiert (wobei die Arbeitsplatte um die Lagendicke nach unten bewegt wird), dann der Rahmen wieder runtergeklappt und die "Z-Höhe" paßt wieder 8)

    Hier eine Zeichnung aus meiner Patentaneldung von 1995, wo die "Z-Achse" praktisch nur durch separat kontrolliertes "nach unten verschieben" der Arbeitsebene virtuell hinzugefügt wurde - ist hier nicht explizit dargestellt (ein paar Geheimnisse sollte man ja für sich behalten) - aber das "Auflaminieren" und wieder af die richtige Höhe bringen war ein separates Modul, das in den "Turm" unter dem Laser+XY-Aufbau eingesetzt wurde:


    b3_800x400.png


    Viktor

    Cool ... Wusste gar nicht das es sowas gab oder git.


    Für alle Zur Info.

    Ich habe 3d Drucker und will mich jetzt mit Laser Cutter/Gravierer beschäftigen.


    Also Allen Danke für den Herzlichen Empfang hier. Das freut mich sehr.


    Hoffe das ich einiges beitragen kann dazu.

    Danke Gruß Gerd