Beiträge von VDX

    ... ich hatte seinerzeit mit Lasertack zusammen ein paar Tests in Richtung Faser-Einkoppeln und IR-Laserdiodentreiber gemacht - von daher habe ich noch einen "Spot-Creator" rumliegen ... bin dann aber doch bei meinem "Todesstern" geblieben (hab' jetzt einen nur teilbestückten "Todesstern V2.0" mit bis zu 12 Positionen für Dioden oder Faserlaser-Köpfe, aber nur noch zwei 6W-Dioden und drei oder vier 3.5W-Dioden dafür da).

    Sonst habe ich von einem Fori einen blauen "40Watt-Laser" bekommen, wo acht 4.5W-Laserdioden über Spiegelschnitt kombiniert werden -- hab' den aber noch nicht weiter ausprobiert :/

    Zu meinem "Zwischen-Nick" V2 -- das kam noch von der Uni, wo es schon vor mir einen weiteren Viktor gab ... da haben sich die Leute am Institut auf "V2" eingeschossen :rolleyes:


    Viktor

    das würde mich interessieren, ein Link wäre sehr hilfreich..

    ... gib einfach mal bei google "vdx laser" ein - da dürften einige Beiträge und Foren gelistet sein ... gibt auch ein paar noch ältere, aber keine aus meiner "Anfangszeit" ab 1986, wo ich das mit den kleinen CO2-Lasercuttern angefangen hatte ...


    (meinen Nick "VDX" habe ich seit etwa 1978 ... in einigen Hard- und Software-Foren um den c't-Bot herum auch noch mal kurz als "V2" unterwegs gewesen)


    Viktor

    ... jetzt mußt du mit den Spiegel im Kopf (bzw. den kompletten Kopf) soweit verschieben, daß er den Strahl mittig durch die obere Rohröffnung leitet (hatte vorher ja schonmal geschrieben - Unterlegsscheiben oder Befestigung/Bohrlöcher neu setzen).

    Dann erst kannst du dran gehen, mit den Justierschrauben den Strahl genau senkrecht auszurichten und den Kopf ggf. nochmal feiner auszurichten, damit der Strahl auch die Linse und die Düse darunter mittig passiert ...


    Viktor

    ... oder sich durch meine diversen Beiträge seit 2007 durchlesen, wo ich in verschiedenen Foren mehrfach "Eigenbau-Lasermodule" mit Elektronik-/Treiber-Vorschlägen und weiteren Tips für Dioden-"Quellen", Optik-Einstellung und noch mehr relevanten Tips die Leute dazu gebracht hatte, das auch mal auszuprobieren ... hab' dann aufgehört, als die Chinesen immer schneller mit den (schlechten) Kopien und später auch "diodenmordenden Eigenentwicklungen" den Markt geflutet haben :/


    Viktor

    ... der letzte Spiegel über dem Tubus, der 45° angestellt ist, macht den Strahl "senkrecht" -- damit das aber auch mittig durch Tubus und Linse geht, mußt du den ggf. in der Höhe und entlang des Strahls verstellen - manchmal reichen ein paar Unterlegsscheiben, manchmal müssen neue Befestigungslöcher gebohrt oder die vorhandenen zu "Langloch" aufgefeilt werden ...


    Viktor

    ... das hat sich etwas "verselbständigt" - inzwischen ist Melamin auch eine Materialbezeichnung 8o


    Hier z.B. mal als Zitat von einem GarvurmaterialLieferanten:

    Zitat

    ... Gravurmaterial Resopal® und Melamin sind harte und robuste Platten für die Schilderfertigung. Sie werden 3-schichtig hergestellt und bestehen aus Laminaten, welche mit Harz getränkt, unter Druck und Hitze verpresst werden. Die Oberfläche ist in vielen Farben lieferbar.


    Viktor

    ... und wenn man statt Holzfasern Papier nimmt und das ganze noch mehr verdichtet/erhitzt, kommt dabei irgendwan Resopal oder Melamin heraus 8)


    Viktor

    ... ich habe mir letztens (nach dem Wechsel der Firma, für die ich Faserlaser entwickelt hatte) einen der Faserlaser-Prototypen wieder "aufgearbeitet" -- da brauchte ich nur die Laserquelle dafür, der Rest war Alles noch drin ;)

    Den "nackten" 30Watt-Faserlaser habe ich mir von einer hiesigen Firma, welche aus China JPT-Faserlaser importiert und QS-prüft, für knapp 3000€ Netto besorgt (als Privatmann kann ich da nicht kaufen, also über ein Projekt von einer Firma bestellen lassen).

    Dazu kommt dann noch der Galvokopf mit passender Optik (auch von dieser Firma also nur gewerblich) für knapp 1000€ Netto ... und ein Galvo+CNC-Controller (auch nur an gewerbliche) für um die 600€ Netto.

    Macht zusammen also um die 4500€ Netto ... und noch alle weiteren Elektronik- und Mechanik-Komponenten für den Aufbau und Einrichtung als Klasse1 Gerät ...

    Und dazu im Vergleich ein "kompletter" nicht eingehäuster Galvomarkierer mit 20Watt Faserlaser für um die 2500 bis 3500 aus China, wo es Probleme mit mangelnder Sicherheit, dem Zoll, Stabilität/Lebensdauer und mangelnder Gewährleistung geben könnte :/


    Viktor

    ... dein Link läuft nicht richtig.

    Wenn du aber nur so ein "raketenartiges" Teil meinst -- das ist nicht der Faserlaser, sondern nur der Fokussierkopf!


    Der Faserlaser dafür ist eher was Schrankgroßes im Bereich von einigen Kilowatt und *zig Kiloeuros zum Metallblech-Schneiden ... weniger fürs Gravieren ...


    Viktor

    ... das Teil braucht bis 40A bei 15V (der Treiber soll bis 500A pulsen können!) ... die Wasser-Zu/Abführung sind die schwarzen SMC-Pushfit-Connectoren in der Platte zwischen Treiber und Diode - der zweite ist hinten rechts gerade noch zu sehen -- das dürften 6mm-Pneumatikschläuche sein ...

    Hier hatte ich die mal zum Testen mit etwa 60Watt auf Holz brennen lassen - https://www.youtube.com/watch?v=5kgO8nbq_pk


    Viktor

    ... von den 270W-Dioden habe ich bisher nur 2 da ... von den baugleichen 200W-Dioden noch 7 ... wollte aber auch noch ein paar für mich und den "ultimativen Todesstern" behalten 8)


    Die gibts aber immer noch für 300€ "nackt" bei ebay ...


    Viktor

    ... ich seh's schon - ich muß doch mal schauen, wie sich die 270Watt@975nm-Laserdioden aus den explodierten 6kW-Faserlasern als "Ersatz" für einen CO2-Laser eignen :/


    Die kann ich auf einen Spot von etwas unter 0.2mm fokussieren (und problemlos bis 1Watt "runterdimmen") und die haben schon genug Energiedichte, um auch Holz (das für die 975nm-NIR-Wellenlänge ziemlich "duchsichtig" ist) sauber durchzuschneiden ... auch bis einge mm Blech geht damit schon ganz gut.


    Wegen ihrer kleinen Größe und unempfindlichkeit gegen mechanischen Streß können die direkt verfahren werden ... sind aber auch ausreichend gut kollimiert, um den 5x5mm-Strahl über mehrere Spiegel und Meter umzulenken und dann nur den viel leichteren Fokussierkopf schnell hinundherzubewegen.

    Wenn genug (auch finanzielles) Interesse dahinter stünde, könnte ich mir auch überlegen, das irgendwann mal wieder beruflich zu machen - aktuell läuft das nur ziemlich langsam nebenher (aktuell geht da wegen Häuser-Umräumen und "Corona-Fahrdienst" für die Familie fast gar nichts) ... hab' auch schon seit Monaten Alles für einen XY(Z)-Aufbau zusammen ...


    Viktor

    ... Resopal ist auch ein sehr "dankbares" Material 8)


    Mit dem 30Watt-Faserlaser 2x (Überkreuz-Schraffur) drübergelasert (und den Rand 8x zum "Durchschneiden") ... beim nächsten Mal evtl. mit etwas weniger Leistung, damit das am Rand nicht so schmaucht ... oder vorher mit Seifenlösung einpinseln:


    Piratenmünze40-Resopal.jpg


    Viktor

    ... die Bilder lassen sich nicht anzeigen ... ansonsten gibts manchmal im Holz "zähere" Bereiche (z.B. Astlöcher oder Reparatur-Einsätze) oder auch nur schlecht laserbaren Kleber, wofür dann mehr Leistung erforderlich ist, als für die "normalen" Bereiche ...


    Viktor