Beiträge von lepmiR

    3d-Laserung.jpg_1300189_kl.jpeg_1300195_kl.jpg_1180843_kl.jpegKarte_Brille_kl.jpgKarte_Brille2_kl.jpg


    3-D-Holzgravur ist ja eigentlich kein Ding. Vorteilhaft ist, wenn die Arbeitsrichtung des Laserkopfes ungleich der Holzfasern ist.

    Bei meinem Bsp-Bild war das anders...


    Papier ist so ein Ding, hängt viel vom Bindemittel im Papier ab und ganz schlecht ist ein aufgebrachter Strich (Oberflächen-Beschichtungen, wie sie z.B. bei Hochglanzpapieren (gestrichene Papiere) vorkommen). Dieser ist (meist) kalkhaltig)


    Ich schneide öfters mal Schablonen aus dicker Graupappe (ca. 900 g), geht einwandfrei.

    Die Auflösung (dpi) des Bildes muss zwingend mit der Auflösung an der Maschine übereinstimmen.

    Oder anders: Ein Bildpunkt in der Bilddatei muss einem Laserpunkt an der Maschine entsprechen.


    Erst wenn das stimmt kann man mit der Leistung auf das Material optimierend einwirken.


    Passt das mit der Auflösung nicht, muss die Software/Maschine Bildpunkte interpolieren, was zu nicht voraussagbaren Ergebnissen führt, und welche später für andere Bilder zu anderen Ergebnissen (bei gleichen Maschineneinstellungen) führen - also nicht reproduzierbar sind… das berüchtigte „stochern im Nebel“.

    Das Übertragungspapier gibt es bei den Werbetechnik-Großhändlern. Gröner, Schulze, WTB, Igepa, Vanecker... wie die alle heißen.

    Ist für Holz ideal...zumindest habe ich noch keine Lösung gefunden, die wirklich schneller und einfacher geht.

    Wichtig ist, das Papier mit "geringer" oder "normaler" Klebkraft zu nehmen (gibt noch welches mit starker Klebkraft), somit ist das anschließende Entfernen ein Kinderspiel. Kleine Innenteile, Buchstaben-Punzen usw. gehen mit einem Schaber mit Kunststoffklinge ganz leicht ab.
    Ich nehme das Papier zwischenzeitlich u.a. auch für Kunststoffplatten, da das schneller geht, wie das "einseifen" und anschließende abspülen vom Material. Bei Holz -wie von dir angefragt- geht Seife ja sowieso nicht.

    Ordentlich Luft ist immer gut....


    Werkstücke, die keinerlei Schmauchspuren haben dürfen, kaschiere ich beidseitig mit Übertragungs-PAPIER. Das kostet nicht die Welt und ist schnell entfernt. Bei rohem Holz ist das mit mittlerer Haftung mMn am Besten, bei Kunststoffen ist das mit schwacher Haftung flächig leichter zu händeln.

    Ist jedenfalls schneller und preiswerter, als Nacharbeit wie Schleifen, putzen....

    Kartons werden in der Industrie und in der Werbetechnik meist mit oszillierenden Messern geschnitten. Geht wie Butter...
    Mit einem zusätzlichen Rill-Rad im Werkzeugwechsler oder direkt am Kopf werden die Falzlinien gleich mit gerillt.

    Für dicke Papp-Platten, wie "ReBoard" o.ä. ist ein Messerkopf mit Winkelverstellung sinnvoll, weil man damit Gehrungen schneiden kann.


    Für ein spezielles Produkt lasere ich mir auch Verpackungsinlays aus Wellpappe. Voller Speed, Leistung mehr als nötig, niedrige Frequenz. Luftzublasung. Somit bleibt das einigermaßen Asche- und Rußfrei, stinkt aber trotzdem "angesengt".

    Für Falzlinien perforiere ich. Leistung so, das es nicht durch geht, vollen Speed und ganz niedrige Frequenz, so ergibt sich automatisch eine Perforation in schneller Verfahrgeschwindigkeit.

    Müsste ich mehr machen, würde ich mir einen Flachbettplotter mit oszillierendem Messer hinstellen. Aristo, Summa oder Zünd... gibt einiges am Markt.

    74 kann ich nicht mithalten. Meine erste Begegnung mit einem Laser muss 85 gewesen sein.

    Im Bergbau, Untertage, Streckenvortrieb. Die Markscheider (bergmännische Vermesser) hatte uns einen roten Laser zur Richtungsvorgabe eingestellt. Der Laser, ein großer Brocken (heute geht das mit einem Dioden-Laserpointer) wurde mit mehreren Ankern (2 m langen Stahlstangen, die in 36 mm Bohrlöchern entweder verspreizt oder mit PUR-Schaum verklebt waren) in die Firste (oben, Decke) befestigt. War damals cool anzusehen, so ein roter Strahl durch die Dunkelheit der Strecke und hilfreich war es auch, da man ein klares Höhen und Richtungsmaß für den Vortrieb hatte.


    PS.: So ein Teil war das: LINK

    Ich vermute mal Helium-Neon, da laut Prospekt 633 nm

    Mit Styropor musst du vorsichtig sein, das kommt oft bei Kunden nicht gut an. (Öko und so...)

    Ich denke MDF-Platten sind Pflicht. Bekomme PMMA und anderes auch oft so verpackt vom GH.

    Evtl. wären noch diese Papp-Wabenplatten eine Alternative. Die kann man einfacher zuschneiden, als MDF. Auch wären die was für innen zur Stabilität und sind nicht so schwer. Allerdings meine ich, die wären teurer. ???

    Kanten mit Winkeln aus Profil-Pappe, darüber dann Umreifungsband. Klammern oder schweißen.


    PS. Mal ein Tipp: Bestell dir mal (als Privatperson) ein ähnlich großes Wandbild bei den etablierten Foto-Bild-Versender. Da kannst du sehen, was die für ein Aufwand treiben und gut von lernen.


    Verpackung ist kompliziert aber wichtig. Nichts ist schlimmer als eine hohe Rekla-Quote mit Rückholung und Neuproduktion/Neuversand.

    Zudem muss der Großstadt-Kunde die Verpackung auch gut entsorgen können. Sonst gibt es da auch wieder schlechte Bewertungen, obwohl das eigentliche Produkt 1A war. ... Ist leider so.

    Nachträglich schleifen ist ineffizient. Große Leistung, schnell durch und das mit viel Pressluft zur Unterstützung.

    Bei PolyesterFilz und solchen Stinkerzeug nehme ich Frebreze, das bindet wirklich die Geruchsmoleküle, "überduftet" die nicht nur.

    Wenn du absolut keine Schmauchkanten haben möchtest, so wie gesägt, wirst du um eine Wasserstrahlanlage mit mind. 6000 bar nicht drumrum kommen. Die kostet aber auch die große Portokasse... Hoher Druck, feine Düse, da wird das Holz nicht groß nass. Unglaublich sowas, was man damit alles machen kann...

    Dies ist ein Unterschied zu Rd-Works & Co. Bei Trotec, ULS, Epilog usw. geht es immer um Prozent und nicht um mm/sek. Was 100 % ist, ist dabei nicht wirklich bekannt...

    Gruß

    cameo

    Wobei ja die Angaben mm / Zeiteinheit genau so nichtssagend ist.

    Es gibt gibt eine Beschleunigungsphase mit unbekannter Länge und Zeitdauer, dazu die zugehörige Bremsphase.

    Was ist bei kurzen Verfahrwegen und in Kurven mit dieser vmax? ;)

    Egal ob mm/Sec oder %, alles nur ein Parameter für die eine jeweilige Maschine zur groben Orientierung.

    Alles nicht überbewerten!

    Um Kanten zu entgraten, an Platten, Schildern... aus Alu-Verbund, diversen Kunststoffen, wie Schaum-PVC, Acryl, Polycarbonat...:

    Nur noch eines: Einen Stahlhobel. Und bei Standzeit der Klinge ist bei Alu und KS weniger ein Problem, wie Anfangs gedacht.

    Dateien

    • hobel2.jpg

      (136,88 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • hobel_unten.jpg

      (114,83 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Wenn du das 1:1 Nachmachst = kopierts, dann ist der Fall klar - möglicherweise Plagiatsvorwurf.
    Zeichne deine eigene Datei, schon sieht es anders aus. Ich meine jetzt nicht ein Original abpausen, sondern komplett neu zeichnen.
    Damit wärst du quasi raus. Man kann dir zwar immer noch versuchen eine Nachahmung unterzuschieben, aber die landen bei jeden (Fach-)Richer sofort in der Rundablage, weil die schützenswerte Schöpfungshöhe zu gering ist. Du zeichnest in dem Falle ein aus der Natur vorkommenden Hundekopf nach.

    Schützenswert wäre DIE IDEE, dass das Objekt die Hundeleine im Maul trägt.
    Na ja, -und in dem Fall- auch noch "die Aufnahme" für die Leine etwas umzugestalten / zu verbessern ist ja wohl nicht schwer....
    Der Anbieter, von dem du die Inspiration hast, hat definitiv die höheren Rechte gegenüber dir daran, da er ja vor dir das Produkt angeboten hat. Ob er die grundsätzlichen Urheberrechte besitz, steht auf einem anderen Blatt und wäre auch eine andere Beweiskette.


    Um sich bei eigenen Entwürfen rechtlich abzusichern, bzw. eine gerichtliche Beweiskraft zu generieren, "wer hat's erfunden", ohne Patent, Geschmackmuster, Warenzeichen, Wortmarke... beim DMPA zu beantragen kann folgendes helfen:

    Ein Gestalter entwirft ein Logo für beispielsweise einen Existenzgründer.
    Der Gestalter füllt Ausdrucke der Logos und den Stufen der Logoentwicklung, evtl. noch eine CD mit Dateien in einen Umschlag.
    Diesen kreuzweise mit Klebeband richtig gut zukleben. Ab zur Post und per Einschreiben an sich selbst adressieren. Wenn der Brief bei dir zugestellt wird, eine Vermerk über den Inhalt drauf und ab in den "Giftschrank".
    Ist nach 5 Jahren der ehemalige Existenzgründer zum Globalplayer geworden, und wird vom neueren Mitbewerb auf Logo-Plagiat verklagt, dann kannst du dem Richter den Umschlag auf den Tisch werfen. (Sofern du im Recht bist... ;-) ).
    Die Krux ist: Mit "Inverkehrbringung" des (in unserem Falle) Logos bist du Urheber bzw. Markenbesitzer. Allerdings ist der Nachweis der älteren Rechte, also dem Datum der Erst-Inverkehrbringung" oft schwierig, weil zu dem Zeitpunkt oft keine Markenanmeldung geschehen ist.
    Mit dem Brief hast du eine Beweiskraft, ohne Markeneintragung. Anfangs denkt keiner (Bsp. Existenzgründer) daran.

    Alles natürlich KEINE Rechtsberatung!

    Du wolltest Feedback?
    Es ist ja schon so einiges gesagt worden...


    Evtl. als Ergänzung:

    1.) So ein Wordpress-Blog hat es natürlich unheimlich schwer, gefunden zu werden.

    Mit gefunden meine ich Google (als Nr1.) dann die anderen Suchmaschinen und zum Schluß -aber eben das Wichtigste- von deinen zukünftigen Kunden.
    Ich behaupte mal, mit einer kurzen und prägnanten URL bei einem vernünftigen Hoster bist du besser aufgehoben.

    Als eine vernünftige Webseite mit Shop-Anbindung. Der Lockdown geht noch eine Weile, derzeit ist die Hoch-Zeit des Versandgeschäftes.

    Dazu Facebook, Instagramm... usw nicht vergessen, dort die Posts unter passenden Hashtags spiegeln.


    2.) Du musst dir zwingend selbst die Fragen stellen:

    "Was kann ich besser als mein Mitbewerb?"

    "Was hat der Kunde für einen Vorteil bei mir und nicht beim Mitbewerb zu kaufen?".
    Du schreibst zwar oben was von Design und Kreativ... Leider habe ich da nix gefunden, was (in meinen Augen) dem entsprechen könnte.

    Ein Clipart und eine gedrehte Arial auf einen schnöden Brett kann's nicht sein.
    Das Lasergravurgeschäft ist hart, die Preise für Standard im Keller.

    Was fehlt ist der "WOW-Effekt", das die Kunden sofort bei dir zuschlagen.
    -> Kaufe dir einen ganzen Sack voll vorgefertigter Holz-Werkstücke, von jedem 1 Stück und mache fiktive aber richtig geile Layouts da drauf. So dass die jeder sofort haben will. Eigene Motive!!! Die kein anderer hat. Never seen bevor... Die dann gut fotografiert, so klappt das.

    -> Denke dir neue Produkte aus, die der Kunde so wahrscheinlich noch nicht gesehen hat, die aber zum Impulskauf anregen. ...must have!...


    Anregungen (nicht kopieren!) gibt doch haufenweise bei Pinterst und Co.


    Gut ist immer, eine spezielle Zielgruppen-Nische zu finden und die bevorzugt zu bedienen. Mit den dazu passenden Produkten UND Motiven.

    "Hunde- und Katzenhalter" sind allerdings ziemlich abgegrast. ;)

    Musst du halt selber finden, manchmal hilft ein anderes Hobby um sich in diese Kundschaft und deren Bedürfnisse hineinzuversetzen.


    Dann wird das auch was. Viel Glück!

    Wenn du schon mit Photoshop arbeitest, wäre Illustrator in der Nähe, da beide von Adobe. Musst halt sehen ob das Abo-Modell finanziell passt.
    Ich selbst habe ja nun beruflich viel mit Pixel- und Vector-Programmen zu tun.
    Und da ist mir die Adobe-Familie irgendwie "häher". Vorher war es Freehand, bis die von Abobe geschluckt wurden.
    CorelDraw ist nicht so mein Ding, habe ich zwar auch hier aber ...na ja.

    Was durchaus eine Betrachtung wert ist sind die Programme von Affinity. Von dort gibt es viel Leistung für einen "kleinen Euro". Ich kann dir allerdings jetzt nichts zum Export-Filter nach DXF schreiben, weil ich DXF und eine x verschiedenen Dialekte und Versionen -gottseidank- nicht nutzen muss.

    Laserply oder ähnliches ist ist aber ein Kunststoffmaterial.

    Gibt es auch mit Metallähnlichen Oberflächen.

    Aber Vorsicht: Es gibt Materialien welche UV-Beständig sind und welche, die nicht für den Ausseniensatz tauglich sind (meist Zeugs für Pokalbeschriftung)

    Evtl. ist noch auf eine Ölbeständigleit zu achten, je nach Einsatz des Typenschildes.

    Für viele Gerätearten sind aber Typenschilder aus Metall die bessere Wahl.
    Oft geht es dabei um Gerätenachweise, Inventarverzeichniss, Herstellerkennzeichnung und andere Vorgaben.

    Für einen Metallbau-Fachbetrieb stelle ich die aus Durablack oder Alu-Sign (Innograph) her. Geschnitten mit einer Hebelschere, Ecken rundgestanzt.

    Alu-Verbund-Platten (Dibond, Alucobond und andere) gibte es mWn nicht mit eloxierter Oberfläche, nur lackiert.

    Auch die Butlerfinish-Oberflächen sind lackiert.

    Mit CO2-Laser habe ich keine brauchbaren Ergebnisse erzielen können.


    Eloxiertes VollAluplatten und DuraBlack ist bearbeitbares Material. Durablack ist geringfügig teurer, hat aber eine Temperatur- und Ölbeständigere Oberfläche nach diversen MIL-Standards. Höher als elox. Alu.

    Die üblichen Händler versehen die Rückseiten auch gleich mit selbstklebender Schicht.