Beiträge von lepmiR

    Wenn du schon mit Photoshop arbeitest, wäre Illustrator in der Nähe, da beide von Adobe. Musst halt sehen ob das Abo-Modell finanziell passt.
    Ich selbst habe ja nun beruflich viel mit Pixel- und Vector-Programmen zu tun.
    Und da ist mir die Adobe-Familie irgendwie "häher". Vorher war es Freehand, bis die von Abobe geschluckt wurden.
    CorelDraw ist nicht so mein Ding, habe ich zwar auch hier aber ...na ja.

    Was durchaus eine Betrachtung wert ist sind die Programme von Affinity. Von dort gibt es viel Leistung für einen "kleinen Euro". Ich kann dir allerdings jetzt nichts zum Export-Filter nach DXF schreiben, weil ich DXF und eine x verschiedenen Dialekte und Versionen -gottseidank- nicht nutzen muss.

    Laserply oder ähnliches ist ist aber ein Kunststoffmaterial.

    Gibt es auch mit Metallähnlichen Oberflächen.

    Aber Vorsicht: Es gibt Materialien welche UV-Beständig sind und welche, die nicht für den Ausseniensatz tauglich sind (meist Zeugs für Pokalbeschriftung)

    Evtl. ist noch auf eine Ölbeständigleit zu achten, je nach Einsatz des Typenschildes.

    Für viele Gerätearten sind aber Typenschilder aus Metall die bessere Wahl.
    Oft geht es dabei um Gerätenachweise, Inventarverzeichniss, Herstellerkennzeichnung und andere Vorgaben.

    Für einen Metallbau-Fachbetrieb stelle ich die aus Durablack oder Alu-Sign (Innograph) her. Geschnitten mit einer Hebelschere, Ecken rundgestanzt.

    Alu-Verbund-Platten (Dibond, Alucobond und andere) gibte es mWn nicht mit eloxierter Oberfläche, nur lackiert.

    Auch die Butlerfinish-Oberflächen sind lackiert.

    Mit CO2-Laser habe ich keine brauchbaren Ergebnisse erzielen können.


    Eloxiertes VollAluplatten und DuraBlack ist bearbeitbares Material. Durablack ist geringfügig teurer, hat aber eine Temperatur- und Ölbeständigere Oberfläche nach diversen MIL-Standards. Höher als elox. Alu.

    Die üblichen Händler versehen die Rückseiten auch gleich mit selbstklebender Schicht.

    ...mach mal Stempelgummi... :D:oo:D

    Andererseits: Was will man verlangen, wenn man eine Technologie nutzt, die Werkstoffe verbrennt? Da entsteht nun mal Schmauch, Rauch und Asche...

    PMMA richt streng, aber harzhaltige Holzsorten erzeugen massiv eklig klebrigen Belag.

    Ein oft gemachter Fehler: Da wird das Bild mühsam im Bildbearbeitungsprogramm kontrastiert und gerastert, dann aber später im Laserprogramm skaliert, dass die Auflösung des Bildes (die einzelnen Raster- bzw. Bildpunkte) nicht mehr mit der Ansteuerung des Lasers übereinstimmt. Das Laserprogramm muss wegen der Auflösungs- und Größenskalierung (beide Werte hängen mathematisch zusammen) dann "Zwischenpixel" erfinden oder aus mehreren eines machen, was dann zwangsläufig zu "Matsch" und dementsprechenden "Qualitäten" führt.


    Hier mal eine Handreichung zur Bildbearbeitung. https://www.youtube.com/watch?v=4ejk2uug09Y

    Da geht es letztendlich nicht um Lasern, sondern um Sandstrahlen.

    Was aber auch ein grobes Raster verlangt. Und was mit Sandstrahlen geht, sollte mit Laser auch gehen. Wobei das grobe Raster natürlich auch zum gewünschten Effekt auf dem Stein beiträgt.



    Hier noch was von Trotec, sicherlich sehr LaserTyp- und Software-Spezifisch, aber die Grundlagen sind immer identisch. Link

    So ein Bild, in dieser Rasterung sehe ich nicht als Problem. Die Pseudo-Graustufen kommen ja durch die Rasterung und entsprechend hohe Auflösung in der Bearbeitung, ähnlich wie im Druck mit Farbe auf Papier. Da ist auch alles gerastert.

    Grundlage ist immer die entsprechend optimale Bildbearbeitung vorher - passen 1:1 zur Auflösung/Parameter des Lasers.

    Eigene Beispiel auf schwarzer Leinwand und Schiefer hatte ich ja schon mal hier gepostet. Nach einem Bsp. in gegossenem PMMA oder Glas muss ich mal suchen.

    Die quasi harten Kanten am rechteckigen Foto hätte man evtl. noch etwas weicher zeichnen können.

    Stutzig machen mich eher die homogen weißen Flächen der Herzen, so ganz ohne Streifenmuster...eher wie eine Strahlarbeit.

    Hier ein Handyfoto vom Problem.. der Kleber wird nicht sauber geschnitten. Selbst wenn ich leicht in das Trägerpapier rein schneide, passiert das noch. Ich habs auch schon sehr langsam probiert, bisher scheints aber eher Glück zu sein, wenn mal ein paar Sticker beim Entgittern von alleine auf dem Papier bleiben.

    Wenn ich mir so das BIld ansehen:

    ...sehr ich keinen Abdruck des Messers im Liner, also dem Träger, wo die Folie aufliegt. (Oder täuscht das optisch?)


    -> Mehr Messerdruck oder/und Messer etwas weiter rausdrehen.

    Das Messer soll und kann Spuren im Liner ziehen. Ist auch wichtig, weil -bedingt durch den strukturellen Aufbau- die Reflexfolien Dickenschwankungen unterliegen. Du musst sicherstellen, dass auch die dickste Stelle sicher durchgeschnitten ist.

    Beim Stanzen wäre es auch nicht anders, dort stanzt man den Liner auch etwas mit an, immer!
    Ideal ist es, wenn der Liner nur eine Spur vom Messer abbekommt.

    Wenn sich beim Entgittern die oberste Linerschicht, die Silikon- oder PET-Schicht- von darunterliegenden Papier mit ablöst, dann bist du zu tief.

    Siest du einen Schnitt im Liner, aber diese Silikon- oder PET-Schicht bleibt am Papier - trotz Einschnitt/Einstanzung- dann ist alles richtig.

    hehehe....das ist dann aber auch preislich eine andere Liga gegenüber den China-Plottern.

    Ja sicher, ohne Zweifel!


    Der Beweis, dass diese "tollen" preiswerten China-Plotter wenig taugen ist ja erbracht worden.


    Ist ein Hobby - dann ist es egal und man muss damit leben. ...und kann das sicherlich auch.

    Ist es gewerblich lehne ich den Auftrag (und im schlechtesten Fall den Kunden komplett) ab

    ODER

    ich schaffe mir eine Maschine an, mit der ich den Job zuverlässig und in akzeptabler Zeit produzieren kann, denn kein Geld kann man einfacher machen ;-)

    ...

    Entgittern ist zwar schon besser, aber immer noch unnötig viel und nervige Handarbeit :/ Ich glaube das ist mit korrekten Offset+Overcut und irgendwie präziser eingestelltem Messerhalter lösbar. Oder meint ihr ich brauche dafür einen anderen Plotter?

    ...

    Um mal ehrlich zu sein: Eindeutig Ja!.

    Um dieses feste und dicke Material VERNÜNFTIG zu verarbeiten, benötigst du was anderes, als diese China-Billigteile. Sorry, ist aber so. Die habe ja meist schon Probleme mit 60my-Klebefolien. Und die USB Buffer-Overflows sprechen auch Bände...

    Wir haben uns vor ca. 25 Jahren Tangential-Rollenplotter gekauft. Seinerzeit Schweine-teuer. Damals durften wir dicke Sandstrahlfolie in Mengen verarbeiten. Dieser Plotter, ein Summa T610, kommt nun so langsam in die Jahre. Aber für dicke Sachen ist der immer noch seinem fast nagelneuen Schleppmesserplotter-Kollegen überlegen.

    Hätte ich heute wieder diese Aufträge mit den dicken Materialien, ich würde definitiv einen Flachbettplotter kaufen. Ist ja immer abhängig, wie breit die Materialien liegen. Sicherlich keinen Zünd oder Aristo, aber ein Summa F oder bei kleinen Materialien eine Graphtec. Alle natürlich mit Vakuumtisch für exakte planlage.

    die Beurteilung des Testschnittes mMn: der Masser-Versatz (Blade-Offset) erhöhen (Ecken sind rund)


    Cutoff Angle ist eigentlich der Messer Winkel?


    Kann aber was anderes sein, denn es wird erklärt als Minimalwinkel für die Compensation

    Sagt das Handbuch dazu was aus?



    Anbei ein Screenshot von meinem Roland-Handbuch (Schleppmesser)

    Ja richtig, die Doppelscheideklingen gibt es nur für Tangentialplotter. Dort liegt der Schneidebereich genau mittig ihn der Drehachse des Messers.

    Ein Schleppmesserplotter benötigt immer die Scheide hinter dem Drehpunkt des Messehalters, damit sich die Schneide (kurz nach dem Einstich) auf die Schneiderichtung eindrehen kann. Der sogenannte Messeroffset ist der erste und wichtigste Parameter, den es einzustellen geht. Dazu gibt es im Plotter ein Schneidemister, meist aus Quadrat und Kreis, mit welchen man das überprüfen und gegebenfalls nachstellen kann. Das muss stimmen, sonst braucht man keine vernünftigen Schnitte erwarten!!! Die Kanten werden entweder rund, bekommen spitze Auswüchse, oder werden nicht durchgeschnitten, wan man beim Entgittern merkt, wenn die Kanten hängen. Das nächste ist der Überschnitt, die Schnittverlängerung. Die gibt es auch bei Tangentialplottern. Sorgt dafür, dass durch die Schräge des Messers und die Dicke des Materials, auch jede Ecke komplett durchgeschnitten wird.

    Dann kommen Messerdruck und Geschwindigkeit.


    Original Roland-Plotter und Nachbauten kommen mit Messerhalter aus Kunststoff. Für Dicke Materialien gibt es Messerhalter aus Metall, unbedingt empfehlenswert!


    Im Bild v.l.n.r.:


    Roland Messerhalter Metall mit 45° Messer, Schnittergebnisse qualititiv weit weit besser!. Besonders bei dicken Materialien)

    Roland original Messerhalter

    Roland Messer (Nachbau) 45°

    Summa Tangentialmesser 45° mit Messerhalter

    Summa Tangentialmesser 60° (gut für dicke Materialien)


    Gut zu sehen: Schleppmesser mit Zentrierkonus oben, Tangentialmesser mit konischer Klemmfläche zur Führung.


    Zweiklingenmesser kommen meist nur auf Flachbettplottern zu Einsatz, dort könne sie gewisse Vorteile ausspielen.


    ... so jetzt meine Maschinen wieder zusammenbauen...

    250 mm wäre mir zu schnell bei den dicken Zeug.


    Bei dicken Materialien lieber Messer mit höheren Schnittwinkel (spitzere Messer) verwenden, hat Vorteile bei kleinen Radien und in Kanten.

    Original- Rolandmesser haben alle 0,25 mm Offset, bei Nachbauten kann das anders sein.

    200 g zuviel...150 g zuwenig. ??? Dann nimm doch 175g und taste dich ran. obwohl die Fertigungstoleranzen der Folien in der Dicke auch schwanken.

    Die Retroreflex lässt sich doch gut schneiden, egal ob Tangential oder Schneppmesser geht auch. Tangential hat halt seine Vorteile bei kleinen Radien und engen Innenkurven. Oft kaschiren wir noch Opferfolie drunter, um das später leichter neutralisieren zu können. Im Digitaldruck kommt noch Laminat drauf, dann wird das Sandwich schon dick...


    Meine Schleppmesser-Klingen für den Roland kaufe ich immer bei Globalim.de
    Sind natürlich nicht die Qualität wie das Original CAMM-1-Messer aber bei dem Preis wechsle ich lieber das Messer 1x mehr.


    Messereinstellungen: Ich lass das Messer immer etwas mehr als nötig rausgedreht und reguliere mit den Druck. Das Rumschleifen des Messerhalters auf dem Material mag ich nicht.


    PS: Klingen scheiden sich erst "ein"...Bedeutet: Bei Nagelneuen muss man nach den ersten paar Metern die Parameter nachstellen (Mehr Druck), sind dann aber über einen langen Zeitraum stabil.


    Wenn unterschiedliche Schnittiefen über den Messerverfahrweg erreicht werden ist evtl. die Scheideleiste nicht plan (eingeklebt) oder schlimmer: die Wagenführung ist verbogen bzw. zu labil bei hohen Andruckeinstellungen, was dann Kernschrott wäre...

    Wie schon beschrieben, kann ich das aus eigener Erfahrung bestätigen:
    Träger Durchschneiden geht auf die Schnittleiste, muss man preislich einkalkulieren.

    Perforationsschnitt ist zwingend nötig, sonst wird das nicht. Allerdings ist das Maschinelle vereinzeln auf einem Flachbettplotter mit Vakuum und Schneidefilz um Dimensionen Einfacher.


    Was noch möglich, aber sicherlich keine Alternative ist: Ein (Voll-)automatische Schneidemaschine von Neolt. Allerdings kostet der passende auch so 5-stellig.
    Allerdings muss du dazu die passenden Neolt-Schnittmarken ausgeben. Was eher nur im Digitaldruck sinnvoll ist.

    Beim Schnittplott wär die Reinenfolge: Schneiden -> Entgittern (Marken erkennbar machen) -> Vereinzeln.


    Diese Schnittmarken sind auch recht groß, was bei kleinen Teilen den Materialverbrauch ansteigen lässt.

    Der erste und größte Fehler ist folgender: Bilder, welche durch WhatsApp versewndet worden sind.
    Diese App verkleinert alle Bilder und setzt auch noch eine hohe Kompressionsrate ein. Dass sieht zwar auf dem kleinen Handydisplay noch relativ gut aus, ist aber sonst "Pixel-Brei". (Mal von der Pro-Version abgesehen, aber ich kenne niemanden, der diese einsetzt.) WhatsApp ist Bildtechnisch der gleiche Sche*** wie Word & Co. Da werden auch alle Bilder kaputt-komprimiert. Und mit jedem Versenden wird der Kompressionsalgorithmus noch mal über das Bild gejagt...


    Wenn du jedes Schnurrhaar lasern möchtest, dass muss das auch kontrastreich, scharf und gern als 300 dpi in Ausgabegröße vorliegen.
    Alles andere wird nix vernünftiges.
    Wo keine Details und Kontraste mehr sind, kannst du auch keine mit der Bildbearbeitung hinzufügen und lasern.