Beiträge von JoJo

    Also 1,5 x 1,5 Meter sind schon ne Hausnummer.


    Normalerweise müsste es mit normalen Wellkartonplatten gehen. Gibts 2wellig im Zuschnitt.

    Das lässt sich dann auch relativ leicht mit dem Cutter zuschneiden. Man kann dann die Dicke durch Mehrlagen selbst bestimmen und der Preis und vor allem das Gewicht hält sich in Grenzen.


    Ich hatte schon großformatige Bilder bekommen. Da waren auf einer Wellkartonplatte 4 quadratische Holzleisten außenherum aufgetackert, als Rahmen und Versteifung. Dann das Bild drin, ein Schutzpapier drauf und weitere Wellkartonplatten bis der Holzrahmen ausgefüllt war. Eine Platte als Deckel draufgetackert und außenrum mit Klebeband umklebt.

    Hält bombenfest, ist leicht zu recyclen und die Holzleisten kann man auch noch wiederverwenden.

    Wenns sein muss kann man sich auch noch extra Kantenschutzwinkel aus Pappe besorgen oder selber machen und diese noch um da Bild legen.


    Alternativ zum Klebeband habe ich auch schon diese Art von "Sandwich" mit Umreifungsbändern gesehen.

    Vor allem empfindliche Bleche werden auf diese Art gerne verschickt.


    Die Querschnitte der Holzleisten abhängig vom Format. Bei mir waren die so 10 x 10mm. Das Bild war aber auch kleiner als 1,5 Meter.

    Mit Plastik, Schaumstoff oder auch MDF würde ich da jetzt nicht anfangen.

    Allerhöchstens um das Bild eine Lage "Blubberfolie", wenn die Oberfläche extrem empfindlich ist.


    Ganz wichtig beim Kauf von Pappe (auch Kartons): Es gibt genormte Qualitäten, die die Stärke der Pappe angeben. Billiges ist oft zu dünn und zu "labbrig". Lieber auf richtig stabiles Zeug achten. Erstmal Muster bestellen. Und nicht in einem reinen Onlineshop oder ala Ebay. Die wechsen ständig die Lieferanten und Qualität. Da bin ich schon oft angegangen. Zu einem richtigen Händler oder Hersteller gehen.



    Gruß


    Joachim

    Wie gesagt - hat sich "selber" verbreitet ...

    Nein. Das ist schlichtweg nicht richtig.

    Es gibt keine Selbstverbreitung nur durch blose "Anwesenheit" eines Virus auf dem Datenträger.

    Es benötigt immer eine Betriebssystemfunktion, die Code des Virus ausführt, oder einen blöden User, der es manuell startet. In dem Fall über die Autorun.inf auf dem USB-Stick. Hatte ich oben bereits erwähnt.

    Infos über den von Dir genannten Virus hier

    Da steht auch deutlich:

    "Stuxnet versucht, sich auf einem der genannten Systeme zu installieren, sobald ein USB-Speichermedium angeschlossen wird. Dazu wird das fehlertolerante Parsen der autorun.inf durch Windows ausgenutzt".


    Es muss also per OS ein automatischer Start der inf-Datei auf dem Stick erfolgen, sonst kann es nicht funktionieren.

    Seit Windows 10 (oder 7?) ist diese Funktion per Default deaktiviert und es wird ein manuelles Auswahlmenü angezeigt. Also nichts mit "sich selbst verbreiten".


    Übrigens: Der einzige "Virus", dessen Wirkung ich nicht verhindern konnte, war Microsoft selbst.

    Das Update von Windows 10 konnte auf meinem älteren Notebook ums Verrecken nicht abgeschaltet werden.

    Ich hab alles versucht, aber ständig kamen trotzdem Updates.

    Es kam wie es kommen musste. Über Nacht war mein WIndows futsch, weil das Update "misslungen" ist. Ein Rückspielen vom Backup brachte nichts. Denn sobald man online ging, erfolgte wieder das Update und gab keine Ruhe, bis wieder nur ein blauer Bildschirm da war..

    Seitdem läuft da nur noch Win7 drauf.:cursing:


    Gruß


    Joachim

    Wenn sich mein Stick daheim wie von Geisterhand in einen solchen Rubber Ducky verwandelt, dann hast Du recht.

    Habe auch gelesen dass man Hardware mit USB-Sticks zum Explodieren bringen kann. Geil! ;)


    Wer natürlich Sticks direkt aus China einfach so an seinen PC ansteckt, um zu gucken was drauf ist, der sollte wissen was er tut.


    Gruß


    Joachim

    Hallo, entweder gehe ich davon aus, dass der PC kontaminiert ist und dann geht ein dort eingesetzter Stick nicht zurück an einen Netzwerkrechner oder er ist nicht kontaminiert.

    Dann musst eben ne CD-ROM nehmen. Die Betonung liegt dabei auf "ROM".

    Mal ehrlich: Es wird zwar überall panisch vor den bösen Viren auf USB-Sticks gewarnt, aber was fast nie erwähnt wird, ist dass ein gewisses Zutun nötig ist, einen vermeintlichen Virus zu aktivieren.

    Wenn das Betriebssystem nicht automatisch Dateien auf dem Stick ausführt oder sogar von diesem bootet, kann auch kein Virus "von selbst" auf dem Stick aktiviert werden.

    Klingt für mich ein bisschen wie Hollywood, wo der Bösewicht einen Stick im Firmennetzwerk einsteckt und schon wird ihm automatisch Geld auf das Konto auf den Caymans zu überweisen. Oder alle geheimen Daten werden automatisch vom Server gesaugt. ^^


    Es sind immer versteckte ausführbare Dateien auf dem Stick, die vom System automatisch gestartet werden müssen.

    Sollte das Betriebssystem solche Funktionen aktiviert haben, kann man sie abschalten. War glaube ich bei Windows XP oder früher mal so mit dem "Autorun".

    Sofern es sich nicht um einen auf der Straße gefundenen "BadUSB"-Stick handelt, passiert beim Einstecken von selbst erstmal gar nichts.


    Ich habe jedenfalls noch nie über einen Stick bei mir irgendetwas ungewollt übertragen.


    Gruß


    Joachim

    Heute kam mein UV-Galvo endlich an

    Nur zur Info, was ist ein UV-Galvo?


    Wie bekomme ich dann die Daten da drauf, die ich brauche?

    Hmm - USB-Stick?

    Ich habe mehrere PC ohne Netzzugang und bis auf die Erstaktivierung von Windows konnten alle Programme per Stick übertragen werden. Ist eben ab und zu eine Rennerei zwischen den PCs.

    Sonst könntest du das ganze noch in einer VM Installieren.

    Den Traum habe ich auch mal geträumt und Vbox ausprobiert.

    Leider macht Hardware, vor allem irgendwelches USB-Zeug, immer Probleme.

    Zum Surfen kann man sowas nehmen, aber Steuerungshardware anzusprechen, habe ich noch nicht hinbekommen.

    Vielleicht kann mal jemand einen Tip geben, in welcher VM sich uneingeschränkt und vor allem ohne Krampferei und Stress alle Schnittstellen benutzen lassen.


    Gruß


    Joachim

    Hallo, AirAssist bringt genau was?


    Nichts...genau das.

    :thumbup:


    Was die Farbe beim Holz betrifft, liegt es am Holz oder am Leim und nicht am Laser.

    Wenn das Holz schwarz wird anstatt braun dann wird es immer schwarz.

    Andererseits bekommt man Holz, welches nur braun wird, auch nicht tiefschwarz. Es sei denn man zündet es mit dem Feuerzeug an.


    Beim Sperrholz aus dem Baumarkt hatte ich meistens Platten, die auf der gleichen Seite von tiefschwarz zu rotbraun wechselten.

    Es reagierte auch die Vorderseite ganz anders als die Rückseite.

    Es werden hier vermutlich verschiedene Holzsorten zusammengeleimt oder es liegt am Leim.

    Beim Sperrholz aus dem Fachhandel ist mir das in der Stärke nicht untergekommen.


    Hier mal ein Bild mit überhöhter Farbsättigung, damit man es besser sieht.

    Die Bereiche links oben Turm und Wappen sind fast rabenschwarz geworden.

    In der unteren Hälfte ist alles rotbrun geworden.

    Das ist Baumearktsperrholz Pappel.


    Diessenhofen_Small.jpg

    Gruß


    Joachim

    Stören tun sie nicht. Weil sie wie gesagt das Instrument nicht in seinem Messbereich beeinflussen.

    Notwendig könnten sie werden, wenn die Gefahr besteht, dass die Hochspannung direkt von Anode zur Kathode kurzgeschlossen werden könnte, oder Funkenüberschlag zwischen den Kabeln auftritt.

    Also vom Anodenkabel zu dem Kabelstück ZWISCHEN Messinstrument und Kathode der Röhre. Und nur dort!

    Dann wäre das Instrument eventuell futsch, weil die Hochspannung am Messinstrument eingespeist wird.

    Ob es in der Realität vorgekomment ist, können vielleicht andere sagen.


    Die Diode in Sperrrichtung von der Kathode der Röhre bringt sowieso nichts. Da müsste eine Negativspannung einschlagen, damit die wirkt.

    Wenn dann bringt nur die in Flussrichtung gegen Minus was. Also Strich auf der Diode zeigt in Richtung Netzteil-Minus.

    Kannst aber auch gemäß dem Motto "kostet nix und lieber zuviel als zuwenig" auch beide einbauen.:)


    Gruß


    Joachim

    Dämpft das nicht auch den Ausschlag als Spitze?

    Nein.

    Es fallen nicht mehr als ca. 0,1 - 0,3V Spannung an dem Instrument ab, je nach Qualität.

    Leider geben die Billighersteller die Daten des Innenwiderstands nicht mehr an. Er sollte aber höchstens um 10 Ohm liegen, bei einem 30mA-Instrument. Je kleiner der Anzeigebereich, desto größer der Widerstand. Bei 100µA ist er typisch 1Kilo-Ohm.

    Bis die Dioden leitend werden, müsste ein Mehrfaches an erlaubtem Strom durch das Instrument fließen (bzw. mehr als 0,7V am Instrument anstehen). Es müsste schon ein grottenschlechtes Instrument sein, welches bei 30mA einen Spannungsfall von 0,7V hat.


    Gruß


    Joachim

    Aber sooo schwer kann es ja dann auch nicht sein, bei der Unmenge an Etsy,Ebay und Co Angeboten.

    ..wo sich der Großteil der Anbieter nicht um die Vorschriften schert.

    Die Verlockung ist eben immer da gemäß dem Motto "die anderen machen es ja auch".


    Die erforderliche eMail-Archivierung ist auch noch so eine Sache:

    Die Mails müssen nur dann auf die genannte Art archiviert werden, wenn sie Dokumente wie Rechnungen, AB, Angebote etc. enthalten.

    Werden aber alle Belege ausgedruckt und abgelegt (was bei 1000 Bestellungen im Jahr kein Problem sein sollte), dann fragt niemand nach den Emails.

    Ich archiviere alle Belege in Papierform und würde mir diesen Mist mit den Emails niemals antun.


    Gruß


    Joachim

    Den Kollegen dadrauf angesprochen : " Wieso ? ist doch ganz einfach "

    Nur wenige Programmierer können sich in User hineinversetzen.

    Vielen geht es oft nur darum, geile Algorithmen zu programmieren. Damit können sie sich ewig austoben.

    Für User Interface oder Dokumentation haben sie dann meistens keine Lust mehr. Das macht aber den Großteil der Arbeit aus.

    Gilt leider für viele freie 1-Mann Programmierer oder Studenten. Im Team siehts anders aus, wenn die Arbeitsbereiche aufgeteilt sind.

    Sind meine 20 Jahre Erfahrungen mit Auftragsprogrammierern.;(


    Gruß


    Joachim

    Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

    Produktpiraterie hat nichts mit der Problematik hier zu tun. Hier sollen keine Markenprodukte kopiert werden, sondern nur Markenlogos.

    Das Krokodil auf den Pullover aufgenäht zu verkaufen ist Produktpiraterie (Es geht um den Pullover, nicht in erster Linie um das Krokodil).

    Das gleiche Krokodil in groß gedruckt auf einem Schild hat nichts direkt mit dem Produkt zu tun. Hier geht es alleine um das Krokodil und dessen Schutzrecht.


    "Ferner ist es zulässig, die Marke für Zwecke und im Rahmen des Weiterverkaufs einschließlich der Werbung zu nennen. Vorausgesetzt, dass die beworbene Ware vom Markenhersteller bzw. mit dessen Zustimmung in der EU in den Verkehr gebracht wurde."

    Ein Händler der legal mit Harleys handelt, muss ja auch dafür werben können.

    Wenn der Auftrageber sein Firmenschild für einen Getränkehandel haben will und das Cocacola Logo draufhaben will, spricht sicher nichts dagegen.

    Es kann allerhöchstens passeren dass deren Marketingabteilung die Werbung in dieser Art verbietet, weil sie ihre eigene Schiene fahren wollen.

    Aber sie werden wohl kaum ihren eigenen Vertrieb kostenpflichtig abmahnen.

    Also ich wollte mir einmal das Guinness Logo hinter Glas drucken lassen. Für mich selbst für die Küche am Herd

    Und ich hatte die Rechte nicht. Die Anfrage bei Guinness war leider negativ.

    Klar, eine "Erlaubnis" für irgendwas von großen Betrieben zu bekommen, geht fast immer an die Wand. Die haben auch keine Lust, sich mit sowas zu befassen.

    Was die Anfrage aber soll, um sich in der privaten Küche (oder der Kellerbar) ein Schild aufzuhängen, ist mir nicht ganz klar.

    Kritisch wäre es nur dann, wenn Bilder der Küche öffentlich im Internet landen.

    Der Drucker war vielleicht nicht genügend informiert und hatte Bedenken dass es etwas gewerbliches ist.

    Aber Du hast ja nun einen Laser. Dann gravier Dir das Ding halt selbst auf die Glascheibe, wenn Du Dein Haus unbedingt zum Werbeträger umfunktionieren willst .:)

    Ich durfte da einiges wegen Rechteinhabern und Copyright erleben.

    Meine Abmahnung lag bei 500.000 DM

    Boah, eine halbe Million?

    Einem so hohen Abmahnwert müsste schon ein erhebliches Maß an Verstoß zugrundeliegen.

    Die Abmahnsumme soll ja in etwa einem angenommenen Schaden entsprechen, der dem Kläger durch das Handeln entstanden sein soll.

    Ich kann niemandem eine Abmahnung über willkürliche 2 Millionen Strafsumme wegen eines fehlerhaften Impressums schicken.

    Bei einer halben Million hast Du ein ganz schön "dickes Ding" gedreht.8o


    Gruß


    Joachim

    Du solltest den Eingangstext lesen:

    ich mache ihm eine Außenwerbung seiner Firma.

    Ist also definitiv KEINE Privatanwendung, sondern gewerblicher Werbezweck.


    Privat darf ich mir soviele gelaserte Harley Davidson Bildchen gravieren soviele ich will, schon klar.

    Privat darf ich mir das auch aufs T-Shirt drucken und damit öffentlich herumlaufen.

    Ist ja auch irgendwo Zweck der "Corporate Identity": Möglichst überall präsent zu sein.


    Gruß


    Joachim

    Für jedes Anwendungsgebiet muss die Marke separat angemeldet werden (bzw. es muss dafür extra bezahlt werden).

    Eine Marke die für eine Kaffeemaschine eingetragen ist, muss nicht zwangsläufig auch für Textilien gelten.

    In den USA angemeldete Marken gelten nur in den USA. Soll die Marke in Europa gelten, muss diese nach europäischem Recht angemeldet werden.

    Und diese kann man kostenlos beim DPMA einsehen.

    Allerdings kommt bei einem Logo (also Bildmarke) auch das Copyright dazu. Dieses gilt unabhängig einer Marke und bezieht sich auf den kreativen Aspekt (Artwork) eines Bildes oder Logos.

    Ist alles nicht ganz so einfach. Nicht umsonst gibt es unzählige Rechtsstreitverfahren aufgrund des "schwammigen" Rechts.


    Ich würde bei Logos jedlicher Art den Kunden dafür unterschreiben lassen, dass er Inhaber der Rechte ist und damit sollte es auch gut sein.

    Klar, jedermann bekannte Marken würde ich auch nicht machen.


    Für einen Kunden soll ich Ersatzteile für ein System, das nicht mehr vertrieben wird nachzeichnen und dann 300x 3d drucken. Ob ein evtl Patentschutz ausgelaufen ist oder ob ich ihm die komplette Verantwortung zuschreiben kann muss ich nächste Woche mal mit dem Anwalt klären. Rechtsberatung haben ist besser als brauchen.

    Wozu selbst Zeit und Geld in eine Recherche stecken?

    Den Kunden unterschreiben lassen dass er die Rechte zur Nachfertigung hat.

    Im Prinzip weiss man ja nie, ob ein Teil, welches der Kunde fertigen lassen will, eine Kopie irgend eines bestehenden Teils ist.

    Wo soll das hinführen?


    EIn kleines Beispiel: Die bekannten "Wortuhren" wurden von ambitionierten Bastlern nachgebaut und auch die Frontdesigns kopiert und zum Kauf angeboten.

    Es kam wie es kommen musste zu einer Abmahnung.

    Allerdings war hiervon nur der Anbieter der Frontplatten betroffen. Wo bzw. bei wem er diese hat anfertigen lassen, spielte dabei aber keine Rolle.

    Hätte er also die Frontfolien bei einem Dienstleister schneiden oder die Platten bei einem Siebdrucker drucken lassen, wäre dieser nicht von der Abmahung betroffen gewesen. Es ist nicht die Aufgabe des Druckers zu prüfen, ob das Design geschützt ist.


    Gruß


    Joachim

    Darum sitzen ja auf großen Maschinen die Röhren auf der X-Achse (manchmal auch Senkrecht) und werden lustig durch die Gegend gefahren

    Das ist aber auch nur bei sehr langsamen Maschinen sinnvoll. Also wo nur geschnitten, aber nicht graviert wird.

    Einen 10Kg "Klotz" auf die X-Achse zu stellen, macht die Sache nicht wirklich einfacher bzw. die Maschine nicht schneller:)

    Da würde ich dann doch lieber in 2 Linsen investieren und eine Strahlaufweitung machen.

    Faktor 2 würde schon sehr viel bringen. Die Fokusbrennweite müsste dann verdoppelt werden, um vergleichbare Spotwerte zu erreichen.

    Die Abweichung des Fokusdurchmessers auf 1 Meter wäre dann nur noch im Bereich 10-15%.


    Eine andere Möglichkeit wäre eine Faltung des Strahls über eine zusätzliche Verfahrachse, so dass der Strahlweg immer gleich lang ist.

    Bei einer sehr großen Arbeitsfläche würde ich das einsetzen.


    Jetzt bin ich aber erstmal gespannt, was bei dem Problem hier herauskommt.


    Gruß


    Joachim

    Es könnte an der Divergenz des Lasers liegen.

    Stärkere Laser haben meist eine größere Divergenz und auch gleiche Röhren zueinander haben nie exakt die gleiche Divergenz.

    Es ist ein Qualitätskriterium. Auch je nach Modenstruktur TEM ändert sich die Divergenz.

    Um die Divergenz zu messen muss man einmal direkt am Austriitt der Röhre und einmal am entferntesten Punkt der Anlage unfokussiert mal ein Stück Papier durchschießen.

    Nur wenn die Divergenz (praktisch unmöglich) Null wäre, wäre die Fokussierung an allen Stellen genau gleich.

    In der Realität verschiebt sich aber der Fokus, je weiter man vom Autritt der Röhre weg ist. Je größer die Anlage, also je größer der Strahlweg, desto größer die Abweichung.

    Mit steigender Strahllänge wandert der Fokuspunkt nach unten von der Fokuslinse weg und wird auch kleiner!

    Daher habe ich immer etwas Bauchweh, wenn Leute im Selbstbau einfach ihre Arbeitsflächen auf mehrere Meter hochskalieren.

    Eine typische CO2-Röhre hat 2,5-3 mRad Divergenz. Das ist eine Änderung des Strahldurchmessers von 2,5-3 mm pro Meter.

    Ein RF-CO2-Laser hat sogar zwischen 4 und 8mRad Divergenz.


    Ich habe mal anhand eines Beispiels eine Rechnung angestellt:

    Divergenz = 3mRad

    Strahlqualität M2 = 1,5

    Strahldurchmesser an Austritt 3,2mm

    Fokuslinse f=50mm

    200mm nach dem Austritt ergibt sich ein Fokusdurchmesser von 0,29mm 51,2mm nach der Linse.

    1200mm nach dem Austritt ergibt sich eine Fokusdurchmesser von 0,13mm 51,8mm nach der Linse. Das ist also 1 Meter Verfahrweg.

    Man sieht also dass sich bereits bei 1 Meter Verfahrweg der Fokusspot um mehr als das Doppelte (bzw. die Hälfte) ändert.

    Praktisch kann man dagegen außer einer teueren und aufwändigen Strahlaufweitung eigentlich gar nichts machen.

    Vielleicht kann man es etwas kompensieren, indem man den den idealen Fokuspunkt am kürzesten Weg einstellt (also nah an der Röhre) und der Spot dann bei steigendem Weg etwas dicker bleibt, weil es dort ja zunehmend "aus dem Fokus" läuft.

    Der Effekt wäre um so stärker, je kürzer die Fokusbrennweite ist.


    Gruß


    Joachim

    Mir geht es vor Allem um die Material und Gewichtsersparnis an der X-Achse.


    Würden die Wagen spielfrei laufen täte es halt eine Führung statt 2 Stück.

    Naja, meines Wissens haben die Chinalaser auch nur eine Führung bei X.

    Allerdings je kleiner diese ist, desto mehr Probleme gibt es mit dem Spiel.

    Eine 15mm Führungsschiene hat auch ihr Gewicht. Ein Aluprofil als Unterbau muss ja bei den Schienen auch noch her.


    Ich verstehe nicht ganz, warum oben gesagt wird, 12mm Rundwelle ginge bei 1,2m gar nicht.

    Bei meinem Selbstbau-Diodencutter habe ich auf 50cm freie Länge mit 2 Stück 8mm Wellen bis 20000 mm/min Vorschub keine Probleme.

    Klar kann ich die durchbiegen, wenn ich in der Mitte draufdrücke, aber der Kopf wiegt ja keine 500 Gramm (Ein Diodenlaser ist mit Kühlkörper nicht leichter als ein CO2-Fokuskopf mit Spiegel).

    Die Durchbiegung errechnet sich aus dem Wellendurchmesser hoch 3.

    Eine 12mm Welle könnte schon eine 3,3fache Länge haben wie meine 8mm Welle, bei gleicher Durchbiegung.

    Wären in meinem Fall also 1,5 Meter !

    Ich bin mir sicher, das mit 2 Stück 12mm Wellen locker machen zu können, ohne Schwingungen.

    Die Schwingungen hängen auch vom Abstand der Wellen zueinander ab.

    Spendiert man dem Y-Weg ein paar Zentmeter mehr und setzt die Achsen möglichst weit auseinander, wird das X-Portal etwas breiter, aber extrem stabil.

    In meinem Fall sind die Achsen 50mm auseinander. Bei 12mm Wellen würde ich wohl auf 60mm oder mehr Wellenabstand gehen.

    Dann kommt es noch auf die Hebelwirkung an, also wenn man den Kopf mittig zwischen die Wellen baut, gibt es weniger Kippmoment als wenn man ihn außen dranhängt.

    Jedenfalls sind 2 Stück 12mm Wellen kaum schwerer als eine 15mm-Chinaschiene mit Unterbau.


    Mehr Sorgen machen mir die Riemenantriebe für die 1,2 Meter. Deren Dehnung ist nicht zu unterschätzen. Ich würde da 15mm breite stahlverstärkte nehmen.

    Bei mir sind es 6mm stahlverstärkte, aber die muss ich gitarrensaitenähnlich spannen, damit es zu keinen Versatzproblemen bei der Richtungsumkehr kommt.

    Noch schlimmer wirkt es sich auf die Y-Achse aus. Da wird die ganze Masse des Portals bewegt. Hier unterschätzen die meisten Selbstbauer die Kräfte auf die Riemen und wundern sich nachher über Unenauigkeiten (offene Kreise und Linienversatz beim Schneiden).

    Jedenfalls haben Kugelführungen die geringste Reibung, egal ob Rundwelle oder Chinaschiene. Diese ganzen V-Slot/Rollenwagen erzeugen viel zu viel Reibung und machen nur Probleme.


    Gruß


    Joachim

    Viktor meinte mit dem Schlackern der Chinaführungen nicht das Durchbiegen sondern das Spiel. Präzision sieht oft anders aus. Bei manchen Lagern laufen die Kugeln so kantig, dass Du meinst Du hast Sand oder Würfel statt Kugeln drin. Ist halt ein Glückspiel. Eine stabile Rundwelle mit nicht-chinesischer Lagerbuchse läuft dagegen wie Butter und Minimalspiel. Aber wenn Du Dich da eh schon eingeschossen hast, wozu dann überhaupt die Frage? :/

    Gruß Joachim