Hufschmied
= Hippologisches Nagelstudio ![]()
Hufschmied
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Achso, da wurde mit der Kamera ausgerichtet. Muss man aber auch wissen ![]()
Noch was zum „schief gelasert“:
Meinst Du, dass das Ergebnis leicht gedreht ist oder eher leicht verzogen, also wie ein Parallelogramm?
Ich kann das auf Deinem Foto nicht wirklich erkennen aufgrund der Perspektive, weiß aber auch nicht, ob Dein Laser sauber montiert ist mit 90°-Winkeln in den Ecken und einer x-Achse, welche im 90°-Winkel zur y-Achse steht.
Auch ist nicht bekannt, welchen Scanwinkel Du eingegeben hast - alles außer 0° macht hier keinen Sinn.
Ob Dein Sperrholz wirklich sauber ausgerichtet lag, kannst nur Du beurteilen.
Laser einfach mal ein größeres Rechteck aus und mess die Winkel der Ecken. Dann kannst Du weiter schauen…
Grundsätzlich passen hier meiner bescheidenen Meinung nach mehrere Dinge nicht wirklich:
An Deiner Leistungsangabe kann aber was nicht stimmen:
das auf dem Bild war eingestellt auf 6000 mm/s und 60% power und 0,100 mm Linienintervall
Wenn Du 6000mm/min meinst, käme mir das bei 60% Power zu langsam vor. Hast Du aber tatsächlich 6000mm/s eingestellt und den Laserjob starten können, dann hat der Laser diese Geschwindigkeit aber nie erreichen können aufgrund seiner billigen Mechanik und dem nicht wirklich potentem Antrieb. Wie schnell er dann wirklich fuhr, weiß man nicht.
Allerdings würde es mich wundern, wenn solche utopischen Werte überhaupt von der Software zugelassen werden.
Was aber am allerwichtigsten ist: Man muss akzeptieren, dass die hochwertige Gravur eines Fotos zur hohen Kunst des Laserns gehört, wozu es viel Erfahrung in der Bildauswahl, der Bildvorbereitung, der Holzauswahl und Parametereinstellung braucht.
Ich muss sagen, ich schäme mich ein bisschen!
Das musst Du sicher nicht ![]()
Das müssen nur Leute, die von sich behaupten: „Ich mache keine Fehler!“
Was das Spannen des Riemens der x-Achse betrifft: Schau mal nach den beiden Enden des Riemens. Sie sind an der Montageplatte des Kopfes, mit der dieser am Laufwagen montiert ist, befestigt. Oftmals sind die Klemmplatten, die hier die Riemenenden fixieren verstellbar und somit kann man die Riemenspannung einstellen.
So z.B.IMG_1320.jpg
Noch was: Stimmt Dein Fokus auch wirklich? Schneidest Du mit ausreichender Luftunterstützung? 1,5-2,5bar wirken bei Holz Wunder.
Die Oberseite ist immer schön. Ich klebe immer oben und unten mit Malerkrepp ab.
So schön seh ich die Oberseite nicht wirklich durch den verkohlten Rand, das sollte sich aber durch meinen obigen Tip zu mehr Geschwindigkeit und entsprechend höherer Leistung verbessern und wenn Du dann auch noch mehr Luft gibst erst recht.
Das Malerkrepp könntest Du Dir sparen. Mir wär es zu viel Aufwand, schluckt auch etwas Leistung und bringt nicht wirklich was.
Fahr mal mit einer höheren Geschwindigkeit - etwa 25mm/s bei Pappel oder 10-15mm/s bei Birke bei entsprechend höherer Leistung. Für mich sehen die Schnittkanten sehr verkohlt aus und die zu niedrige Geschwindigkeit verstärkt anscheinend auch den Einfluss der Reflektionen von den Waben des Gitters auf die Unterseite.
Zusammen mit Michaels Tip sollte sich das Ergebnis deutlich verbessern.
Falls Du Lightburn verwendest, mach mal den Materialtest für das Sperrholz, um die ideale Kombi von Speed und Laserpower zu finden.
Wenn ich nicht zu kleine Teile schneide, verwende ich kein Wabengitter mehr, sondern die Messerleisten in 3-4 cm Abstand. Auf die Leisten stecke ich Acryl-Spikes, die ich in größerer Menge geschnitten habe. Dadurch erreiche ich etwa 8 mm Abstand und habe dadurch nur noch ganz wenig Spuren durch Reflexion auf der Rückseite meiner Teile.
Na dann wünsch ich Dir gutes Gelingen, Christian ![]()
der Tisch sollte eigentlich nicht schreg sein
Das solltest Du eigentlich leicht nachprüfen können
rand info ich hab auch gerade die Laserröhre gewechselt kann das ein einfluss haben
Mit ziemlich hoher Sicherheit - da musst Du die Spiegel neu einstellen
XPS 20mm mit einer 4 zoll Linse
Wohin hast Du den Fokus gelegt? Auf die Materialoberfläche oder etwas ins Material?
Lightburn in der neuesten Version 2.1 hat eine Quick Nest-Funktion integriert.
Es wär aber schon schön gewesen, wenn Du erwähnt hättest, dass es seit dem Umstieg auf den 100Watt-Laser nicht mehr schön wird und das auch von Anfang an und nicht seit neusten.
Ja, daran hab ich auch gedacht, dass 100Watt arg viel sind zum Stempellasern.
Aber was anderes: Du schreibst, der Laser hat es vorher gekonnt, aber jetzt erkennt er die feinen Linien nicht mehr und dann schreibst Du, Du möchtest nicht Hunderte Motive nachzeichnen müssen.
Die Motive haben aber doch nichts mit Deinem Problem zu tun. Der Laser erkennt sehr wohl die Linien, brennt sie aber weg, weil er zu stark eingestellt ist bzw. zu langsam oder nicht richtig fokussiert ist.
Du schreibst, der Laser hätte es vorher gekonnt, jetzt aber nicht mehr. Da wär es schon gut zu wissen, was sich an diesem einen Punkt geändert hat. Hat es der 100Watt-Laser gekonnt oder war es da noch die 50Watt-Kiste?
Warum hast Du überhaupt am Strahlweg was gemacht? Es wird seinen Grund haben, dass Du den Spiegel im Kopf verstellen musstest, damit der Strahl überhaupt unten wieder rauskommt.
Fusselliene, ich kann mir jetzt nicht wirklich vorstellen, dass Du den Laserkopf als ganzes abmontiert und wieder draufgebaut hast.
Denn dann würde ja auch der 3. Spiegel erstmal fehlen.
Schraube ich die Laserkopf drauf,
Meinst Du damit etwa die Düse am unteren Ende des Tubus vom Laserkopf?
Ich glaube auch eher, dass Dein Laserstrahl nicht senkrecht und zentriert durch Tubus, Linse und Düse geht. Wenn Du den Spiegel im Kopf schräg gestellt hast, damit der Strahl irgendwie unten rauskommt. Wobei er ja so oder so schräg stehen muss, im optimalem System im 45Grad-Winkel.
Leg mal ein Stückerl Holz unten hin und mach einen Probeschuss - vermutlich siehst Du da einen Einschlag und ein Geisterbild, das würde von einer Reflektion an der Düse kommen.
Anschließend kannst Du auch mal einen Probeschuss bei optimaler Fokushöhe abgeben und dann die Plattform 10-15cm nach unten fahren und nochmal schießen. Die 2 Treffer sollten sich eigentlich sauber zentriert überlagern, wenn der Strahl senkrecht durch den Kopf geht. Ansonsten siehst Du dann, wie weit es bei Dir fehlt.
Fotos der Ergebnisse kannst Du gerne hier hochladen.
Und genau deshalb verstehe ich nicht, warum hier immer wieder behauptet wird, es sei gar nicht so wichtig, die Mitte zu treffen.
Weil sich so viele daran aufarbeiten, exakt die Mitte treffen zu wollen, dafür aber die Achsenparallelität vernachlässigen und dann irgendwann frustriert aufgeben. Es muss auch wirklich nicht exakt die Mitte sein, es wird aber auch meistens darauf hingewiesen, dass aber auch nicht der Spiegelhalter getroffen werden darf. Und natürlich muss es bei kleineren Spiegeln genauer als bei größeren gehen.
Ich hab auch schon meinen eigenen und zwei, drei andere eingestellt und das funktionierte wunderbar auch ohne genaue Mittentreffer.
Wenn ich meine Röhre mit max. 80% betreiben will, geb ich in Lightburn einfach nicht mehr als 80% im Schneidlayer ein. Gravieren tut man normalerweise eh nicht mit so hoher Leistung.
Mit Milliampere kann Lightburn sowieso nix anfangen und es hat sicher auch seinen Grund, dass ein Profigerät wie z.b. ein Thunderlaser nicht mal ein Amperemeter hat. Andere haben durchaus eines aber bestimmt nicht primär zur Leistungseinstellung.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass der WIND-Ausgang max. 500mA schalten kann, vielleicht waren es auch nur 300mA. Die 24V-Magnetventile, die ich getrennt für Sperrluft und Schneidluft mit jeweils einem eigenen Druckminderer verwende haben so rund 5 Watt. Also etwas mehr als 200mA.
Allerdings hab ich den Umbau auf den STATUS-Ausgang für die Sperrluft und den WIND-Ausgang für die Schneidluft bisher noch nicht gemacht. Ich schalte die Geschichte immer noch mit zwei Wippschalter ![]()
Bei der Linse macht es aber auch einen Unterschied, ob es eine billige China-Linse in plankonvexer Ausführung ist oder eine bessere Meniskus-Linse aus den USA ist in konkav-konvexer Ausführung. Die letztere hat einen deutlich saubereren Fokuspunkt.
Mit der Angabe 23mA kann ich nicht viel anfangen, da ich die Röhre nicht kenne. Wenn da mit einer 60 oder 80Watt-Röhre verglichen werden soll, dann rein über die Kombination Leistung und Geschwindigkeit.
Wenn Du sagst, Du schneidest mit einem 100Watt-Laser 3mm Pappel mit 20-25mm/s und ich bin mit 60Watt genauso schnell, dann können wir nur vergleichen - wenn auch nur ungefähr - wenn wir die jeweils eingestellte Leistung in % wissen. Du weißt doch, was Du in Deinem Laserprogramm (Lightburn? RDWorks? …?) einstellst. Die Stromstärke ist es doch nicht, oder? Was hast Du eigentlich für einen Controller?
Pappel 3mm schneid ich mit meinem 60Watt-CO2 mit 25mm/sec und 60-65%, allerdings IF20-verleimtes.
Ralf Was mir hier fehlt ist die eingestellte Leidtung bei Deinem 100Watt-Laser. So ist gar kein Vergleich möglich.