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  1. Dein Laserforum
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Beiträge von ralfg

  • Lightburn V 2.1.02 keine dynamische Fenstergrössenänderung möglich

    • ralfg
    • 6. Juni 2026 um 19:02

    Es gibt so einige Einstellungen mit denen man Lightburns Bildschirmansicht einstellen kann.

    Aber dafür müsste die Guste verraten mit welchem Betriebssystem sie arbeitet.

    Windows: Da fängt es mit einem Rechtsklick auf das Programm Icon an. Dann öffnet sich ein Eigenschaften Fenster. Dort gibt es eine Auswahl "Ausführen:" bei der man "Maximiert" auswählen kann. Danach Neustart machen.

    In der prefs.ini gibt es ganz unten (bei mir auf dem Mac ganz unten) die Variablen:

    "WindowIsMaximized": false,
    "WindowPosX": 50,
    "WindowPosY": -1,
    "WindowScale": 1,
    "WindowScreenHash": "9AxKCgq7R/z5/fa3syspow==",
    "WindowSizeX": 1847,
    "WindowSizeY": 1101,

    Da ist das ja selbsterklärend. Man kann mit WindowSize eine fixe Höhe und Breite einstellen.

    Wenn ich "WindowIsMaximized": true, einstelle und die prefs.ini speichere, ist beim Neustart das Fenster auf maximaler Größe.

  • Vorstellung und Frage

    • ralfg
    • 14. Mai 2026 um 18:03
    Zitat von Nordsachse

    Das Kühlwasser muss ja abgelassen werden, gibt es dafür einen Ablasshahn oder Ähnliches?

    Die Pumpe sitzt sinniger Weise direkt hinter dem Hochspannungs-Netzteil.

    Es versteht sich von selbst das das Gerät vom Strom getrennt werden muss und ich würde das Netzteil mit einer Plastiktüte schützen.

    Die Schläuche sind weiche Silikonschläuche, die kann man mit einer straffen Klemme abklemmen. Dann läuft höchstens noch Wasser aus der Pumpe raus. Lappen unterlegen, beide Schläuche abklemmen und Pumpe tauschen. Die Schläuche sind nur aufgesteckt, die Pumpe wird nur durch eine Schraube am Blechband gehalten. Der Pfeil geht auf den Pumpenstecker. Man muss wirklich kein Techniker sein um die Pumpe zu tauschen.


    polar-right_panel_plug.png

  • Strahlausrichtung

    • ralfg
    • 6. Mai 2026 um 14:46
    Zitat von fusselliene

    Zum ins Kopfkissen beißen

    Erstmal raus aus dem Bett…

    Das hat, meiner Meinung nach, nichts mit der Ausrichtung des Strahls zu tun. Man sieht ja das der sauber steht.
    Minimale und maximale Leistung und der Rampenwert sind dafür verantwortlich.

    Wenn die Rampe zu lang ist, sie wird je zweiseitig angesetzt, dann werden filgrane Zeichnungsteile so verrundet das sie weg sind.
    100 Watt sind schon viel für eine Lasergravur. Teste mit welcher minimalen Leistung die Röhre sauber brennt und nimm das als Minimalwert. Der Maximalwert ist der Wert mit dem Du schneidest.
    Die Rampenlänge würde ich bei den feinen Bereichen auf 0.15 stellen. Dann werden die Seitenflanken sehr steil, aber die Linien bleiben stehen. Ich finde den Linienintervall etwas groß (Linien/Zoll).
    Und zum Testen würde ich erstmal die Geschwindigkeit reduzieren. Un den Fokus würde ich knapp unter die Materialoberfläche stellen.

    Im Profil schreibst Du "Chinalaser 50W" und hier schreibst Du "Hi, ich habe einen China 100watt Laser".
    Das solltest Du schon wissen, 100 Watt sind für gravuren viel.

  • Ringe aus einem Plexiglasrohr?

    • ralfg
    • 10. April 2026 um 19:18
    Zitat von AndrejK

    angeboten, gebastelt? Etwa so:

    Wenn das mit einer Dreh- Achse gehen soll, dann brauchst Du eine wo das Rohr im Zentrum fest eingespannt ist.

    Es gibt nämlich keine runden Acrylglas-Rohre.

    Legt man die Rohre auf eine Rotary-Achse mit Walzen, läuft das Rohr immer seitlich weg und der Schnitt trifft am Ende nicht den Anfang.
    Beim sägen hat man die gleichen Probleme. Rohre werden auf Bandsägen mit Schiebetisch geschnitten.

  • Strahlausrichtung

    • ralfg
    • 7. April 2026 um 12:28

    Meine Fresse, da hat sich der Gewindestangen Michael ja viel Arbeit gemacht.

    Theorie ist was schönes, aber in der Praxis kommt zwei weiterere Faktoren dazu, die Zeit und die Form

    1.) Wenn die Röhre sauber waagerecht ausgerichtet ist, muss der Spiegel nur in einer Achse gedreht werden. Bei der pisseligen Einstellung der Siegellhalter gibt es leider keinen Drehpunkt in der Mitte des Spiegels, sonder irgend eine Achse neben dem Spiegel. Dabei sind diese Achsen nicht mal sauber ausgerichtet, denn die Einstellschrauben sitzen nicht oben und seitlich. Ist die Röhre nicht präzise waagerecht in der Kiste, verstellen sich beim verdrehen einer Einstellschraube beide Achsen des ausgehenden Strahls. Das saubere Ausrichten wird also zum endlosen Einstellen, bis der Strahl mittig trifft und gerade abgeht. Ist die Röhre in der Waage, reicht das einstellen einer Achse. Damit bin ich viel schneller. Da die Röhre so bleibt, auch wenn ich Spiegel tausche, geht das alsi viel einfacher.

    2.) Der Gedankenfehler den Ihr hier so gerne macht ist, den Laserstrahl als dünne Linie zu zeichnen. Wenn der Laserstrahl aus der Röhre kommt ist er aber, die unscharfen Randbereiche mitgerechnet, 5-6mm dick. Trifft der Strahl auf den Spiegelrahmen wird er nicht mehr rund reflektiert. Von derRundung wird etwas abgeschnitten. Jede Abweichung von der absolut runden Form verhindert das der Strahl hinterher noch die volle Leistung hat.

    Wenn der Strahl, theoretisch im 45° Winkel reflektiert wird, dann entsteht auf dem Spiegel eine elliptische Form. Bei einem Strahldurchmesser der als schwarzer Punkt 5mm dargestellt wird, inclusive der weniger energiearmen Randbereiche hat die Ellipse eine Längenausdehnung von 8,49 mm auf der langen Achse. Bei einem kleinen 20mm Spiegel, bei dem rundrum noch 2mm im Rahmen sitzen, bleibt da nicht viel. Und den energiearmen Rand sieht man bei einem kurzen Schuß auf Papier nicht.

    Wenn man also nicht darauf achtet genau mittig auszurichten, hat man im Strahlverlauf 3 gute Chancen die Energie des Strahls in den Spiegelrahmen zu versenken. Einfach nur ein gerades Papier vor den 45° Spiegel zu setzen zeigt auch nicht die wahre Dimension des Strahls.

  • Strahlausrichtung

    • ralfg
    • 5. April 2026 um 23:44
    Zitat von Reinhard2

    Der Strahl muss den ersten Spiegel zentriert treffen


    Denk doch mal bitte nach, wenn die Röhre von oben nach unten schräg steht oder der ganze Kasten aus dem Winkel ist, ist es zweitrangig ob der Spiegel mittig getroffen wird. Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel. Wenn die Röhre schräg von unten nach oben geht, auch nur minimal, geht der Strahl nach dem mittigen Treffen nach oben weg und Du hast verloren. Erst muss die Röhre horizontal präzise ausgerichtet werden. Ich habe noch keinen Chinalaser gesehen wo die Rückseite wirklich gut im Winkel ist. Die werden auf der Kantbank in den Winkel gepresst und verziehen sich spätestens beim Schweißen. Leg mal einen ordentlichen Präzisionswinkel in so einem Kasten an.

    Der mittige Treffpunkt auf dem ersten Spiegel ist vollkommen wurst wenn die Röhre nicht gerade steht. Bei den Chinakisten sind Bohrungen unter den Röhrenhalterungen, die passen wie üblich nur zufällig. Die Cloudray Röhrenhalter sind in drei Achsen justierbar. In Axialer Richtung wird die Röhre verschoben, dann seitlich (wobei seitlich bei den meisten Lasern oben und unten ist) und dann durch die Einstellschraube kann die Parallelität zum Gehäuse eingestellt werden. Hat man nicht solche Röhrenhalter muss man mit Unterlagen arbeiten wenn man es ganau haben will.

    Erst wenn die Röhre präzise ausgerichtet ist kümmert man sich um den ersten Spiegel. Der muss dann kaum noch korrigiert werden. Wenn man einen schrägen Strahl aus der Röhre hat muss man das mit dem ersten Spiegel ausgleichen. Da ist wesentlich schwieriger.

  • Stempel mit dem Laser herstellen

    • ralfg
    • 5. April 2026 um 23:24
    Zitat von Gewindestange

    probier mal das filz

    Das ist ja auch ein saugendes Material, das ist nicht gut. Das wird beim Stempeln breitgedrückt und vermatscht. Eine Stempelfarbe haftet an Kunststoffen. Wenn man eine gerade, glatte Unterlage hat kann man besser den Stempel aus Polyethylen, Polystyrol, Acryl oder anderen harten Kunststoffen machen. Der Stempel muss nur weich sein wenn die Unterlage nicht gerade ist oder das Papier eine starke Struktur hat.

    Der Stempelabdruck wird bei harten Stempeln besser wenn man mehrere Papierblätter übereinander legt. Es ist egal ob der Stempel weich ist oder das Papier. Im Buchdruck/Hochdruck wurde von Buchstaben aus Blei/Zinn/Antimon gedruckt. Die haben auch nicht nachgegeben. Dafür gab es auf der Gegenfläche eine Kartonunterlage, die es in verschiedenen Härten gab. Verschiedene Härten = verschiedene Farben.
    Eine Stempelfarbe kann genausogut mit einem harten Stempel übertragen werden. Dann muss da Papier nur auf der glatten Tischplatte gestempelt werden.
    Für ungeübte ist es leichter einen weichen Stempelgummi gerade aufzusetzen, aber mit 10 Minuten Übung geht es auch mit einem harten Stempel.

    Es gibt industriell den Flexodruck, der entspricht einem Stempel, damit werden stark genarbte Papiere oder Kartons bedruckt, Servietten, Bierdeckel, Papiertischdecken, etc. Wenn man sowas stempeln will braucht man Gummi. 80 shoreA sind aber auch kein weicher Gummi.

  • Stempel mit dem Laser herstellen

    • ralfg
    • 5. April 2026 um 21:01
    Zitat von Schweinemami

    ab ich schon probiert, aber da sieht es aus, wie bei dir. Da steht ja auch nix von Rampe

    Das gibt es schon seit 2020. Hier ein Screenshot aus V 1.0.0.3

    e85f40b14d46dd0abf840c6f8574c33b59329d7a-1.png


    Diese Funktion gibt es nur auf "Füllen Ebenen", nicht auf Außenkonturen / Linien.

    Mach mal einen Text auf füllen und schau da mal in den erweiterten Einstellungen, da wirst Du fündig. Im Prinzip wird da außerhalb der Buchstaben ein Graustufenverlauf angesetzt.

    e04208e266839f3bef8f31c6c6e4102648239440_2_690x384.png

  • Strahlausrichtung

    • ralfg
    • 5. April 2026 um 14:49
    Zitat von Tomschm

    Der Laser ist die Röhre und die bleibt wo sie ist.

    Ich habe Cloudray Co2-Laser Röhrenhalter montiert, das erleichtert die wirklich gerade Ausrichtung der Röhre zum ersten Spiegel. Die Kiste von meinem Chinalaser ist einfach krumm.

  • Stempel mit dem Laser herstellen

    • ralfg
    • 5. April 2026 um 13:17

    Das was ihr als Moosgummi bezeichnet ist geschäumtes EVA. An der Oberfläche ist es dichter als innerhalb der Platte. Man kann also keine Rampe sauber mit dem Laser schneiden.
    Für funtionierende Stempel brauch man einen Schaum >40 Gewichts-%. Das billige Bastel EVA hat vieleicht die Hälfte an Material.
    Man kann das zum üben verwenden aber nicht oft stempeln. Die großen Blasen am Schnitt platzen beim stempeln und nehmen Tinte auf, die dann rausquetscht.

    Ein Stempel darf keine Tinte aufsaugen!

    Ein ordentliches dichtes EVA ist nicht billiger als Laserstempelgummi.
    Der geruchsfreie Gummi mit 80shore A für so einen Stempel kostet 50 Cent.

    Ein Silikon Stempelmaterial, Lebensmittelecht kostet das Doppelte, also auch keine große Investition.

    Es gibt Kinderstempelfarbe gemäß DIN EN 71-3, die würde ich auch für Deinen Einsatz verwenden.

  • Strahlausrichtung

    • ralfg
    • 5. April 2026 um 12:35
    Zitat von Neelix

    Das ist doch weitgehend unerheblich

    Ein 20mm Spiegel ist ca 14mm offen. Einfalls- und Ausfallswinkel von 45° reduzieren die freie Fläche nochmals.

    Wenn man 12mm freie Spiegelfläche hat und der Strahl unfokusiert 6mm hat, darf der Strahl nicht mehr als 3 mm aus dem Zentrum sein. Der unfokusierte Strahl ist wesentlich grösser als der Punkt den es ins Papier brennt. Den effektiven Strahldurchmesser sieht man nur wenn man länger auf das Papier brennt.
    Wenn der Strahl mit dem Rand, der weniger Energie hat, den Spiegelrahmen trifft, ist der Strahl nicht mehr rund.

    Wenn Du also nur einen kleinen Schuss auf das Papier setzt, siehst du nur das energiereiche Zentrum des Strahls.
    Das sollte tatsächlich ziemlich mittig sitzen.
    Wenn im übrigen ein Laserstrahl den Spiegelrahmen streift, wird er gekrümmt. Es wird nicht nur etwas vom Strahl abgedeckt.
    Wenn man einstellt sollte man es richtig machen. Dazu gehört auch der Test ob der Strahl bei hoher Leistung, inklusive des unscharfen Randes, Abstand zum Rahmen hat.

  • Fotos in 3D-Punktwolken umwandeln

    • ralfg
    • 17. März 2026 um 14:39

    Hallo

    ich habe letztlich mit https://www.meshy.ai/ gespielt. Einfach nur ein bild hochgeladen um dann das Ergebnis zu sehen.

    Bildschirmfoto 2026-03-17 um 14.14.21.png

    Das Ausgangsbild ist mein Moped, das steht auf zwei Acrylglas-Füßen. Ich habe eine HDR Aufnahme aus 5 verschiedenen Belichtungen gemacht.

    Das erzeugte 3D Objekt ist ein Moped. Natürlich sehe ich die vielen Unterschiede, aber wenn ich nur ein Modell eines Mopeds brauche reicht dieses 5-Minuten Objekt. Man sieht an dem Beispiel deutlich wie dreist die KI da lügt. Sie erkennt ein Moped und passt das Modell an. Wie sollte sie sonst bei einer Seitenansicht die Löcher im Endrohr machen.
    https://app.screencast.com/vORF7kOaXe35r

    Das Objekt reicht vollkommen aus um eine Tiefenmap zu erzeugen die ich dann mit dem Originalfoto belegen kann um ein Relief zu erzeugen

  • Acryl / Plexi polieren

    • ralfg
    • 12. März 2026 um 12:23
    Zitat von Tomschm

    Kommt man da nicht mit einer Kunststoff Schweißpistole besser, die kommt auch bis 700°C?

    Du kannst es gerne mal versuchen. Sollte ich darin eine sinnvolle Alternative sehen, hätte ich das geschrieben.
    Es gibt viele Wege zu guter Politur. Ich habe mal ein Leitsystem mit kantenbeleuchteten Schildern restauriert, das stand gut 10 Jahre draußen. Da habe ich komplett ohne gängiges Poliermittel gearbeitet. Nach der Reinigung habe ich alle Schilder mit Amor All eingepinselt und das zwei Tage einwirken gelassen. Dann habe ich die Schilder mit Lammfell und Exzenter poliert, dann noch mit Watte und Hand. Vorteil dieser Methode ist das lange Zeit Wasser und damit auch Dreck abgehalten wird.
    Bei Kantenleuchtern die gefräst oder lasergraviert sind geht das wohl nicht, denn es setzt sich jedes Poliermittel in die Gravur.

  • Acryl / Plexi polieren

    • ralfg
    • 11. März 2026 um 15:05
    Zitat von LaserGuste

    Die Drehzahl lässt sich aber gut runterregeln...

    Das mag wohl sein, aber es geht ja um eine optimale Drehfrequenz. Man geht für Polier- und Feinstschliffarbeiten von 600 - 1100 1/min bei Rotatiomnsmaschinen und und 1200 - 1500 1/min bei Exzentermaschinen aus.
    Bei einem Polierteller von 150mm Durchmesser hat man damit eine Geschwindigkeit in der Hälfte des Durchmessers von ca 192 Meter / Minute. Die Geschwindigkeit ist hoch, aber gleichzeitig ist bei einem großen Teller viel Abkühlungszeit vorhanden.
    Bei so einem kleinen Pad von D=50mm ist die Geschwindigkeit viel niedriger, aber es kommt viel schneller zu einem Hitzestau, der dann Holos erzeugt oder die Oberfläche verbrennt. Die Kräfte verteilen sich nur auf eine kleine Fläche.
    Man muss da nichts neues erfinden, man kann einfach Maschinen und Poliermittel aus dem Automobilbereich verwenden. Aber es sollten keine Wachse oder Silikone enthalten sein.

    Zitat von Alexa3D

    Schon mal so etwas probiert?

    Ich habe das Rot/Weiß-Zeug beim Lackierzubehör für 22€ /L gesehen. Also 16.90 für 750ml 

  • Acryl / Plexi polieren

    • ralfg
    • 10. März 2026 um 17:12
    Zitat von Alexa3D

    Schon mal so etwas probiert

    Nein. Ich würde etwas kaufen was für feine polituren oder Entfernung von Holos ist. Das RotWeiss Zeug kenne ich nicht und die Verpackung ist eher nicht professionell. Teuer ist es auch.

    Zitat von LaserGuste

    Proxxon Akku-Winkelpolierer WP/A:

    Die Drehfrequenzen wären mir zu hoch, der Durchmesser zu klein. Ein Autopoliergerät gibt es für 30 €

    100€ ohne Akku finde ich dreist.

  • Acryl / Plexi polieren

    • ralfg
    • 10. März 2026 um 13:02
    Zitat von Alexa3D

    Was nimmt man da heute so, wenn man trotzdem leichte Schmauchspuren oder leichte Kratzer im Acryl hat?

    • Unterste Stufe: Politur und Polierwatte. Bei Autopolitur sollte die für neue Lacke und möglichst "fein" sein und vor allem wasserbasierend. Wachs und sonstige Zusatzmittel sollten nicht drin sein.
    •Man kann auch Polierscheiben und Excenterschleifer nehmen. Ich habe Scheiben aus Filz und Lammfell, passend zur Tellergröße der Maschine. Poliermittel von Mirka. Die Poliermittel haben Zahlen, je niedriger um so feiner ist das Poliermittel. Die fangen bei sehr grob an ( Polarshine 45 Politur) und gehen runter bis Polarshine® 5 Finishing Compound. Es gibt noch die Nummer 3, aber die ist wachshaltig und eignet sich nicht für Acrylglas.
    Wichtig ist das das Poliermittel wasserbasierend ist! Das Poliermittel muss die Oberfläche kühlen, auch die Drehzahl einer Poliermaschine muss sehr niedrig sein damit die Oberfläche nicht zu heiß wird und aufreisst.

    •Noch ´ne Stufe höher: Meine Schwabbel mit unterschiedlich harten Polierscheiben.

    schwabbel.jpg

    Die läuft langsam uns bremst auch nicht wenn sich dort jemand drumwickelt. Da hilft auch keine Schutzbrille. Lange Haare und flatternde Kleidung werden komplett entfernt.

    • Dann kann man mit der Flamme polieren. Propan und Butan gehen nicht, denn die verbrennen zu CO2 und Wasser. Das Wasser geht ins Acrylglas. Ich verwende Azetylen und Pressluft. Keinen Sauerstoff verwenden, dann wird das Acryl braun.

    • Für die CNC-Fräse habe ich diamantbestückte Fräser.
    • Für die Kanten habe ich eine Kantenpoliermaschine mit diamantbestücktem Fräskopf

    Wenn Kratzer zu tief sind muss man vorher schleifen. 600er -> 800er -> 1200er reicht um danach zu polieren. Man sollte Nasschleifpapier verwenden und schwarzes Schleifpapier hinterlässt schwarze Körner.

    So poliert man heute Acrylglas…

    Schmauchspuren verhindert man indem man billige Schutzfolie aufzieht. Ich nehme ORATAPE® MT52. Das ist auf Papierbasis.

  • Rillen/Rattermarken beim Schneiden von Acryl GS

    • ralfg
    • 2. März 2026 um 19:32

    Hier gibts midi2g-code und auch Beispiele. Durch die 3 Stepper hört sich das besser an.

  • Rillen/Rattermarken beim Schneiden von Acryl GS

    • ralfg
    • 2. März 2026 um 16:48

    Hallo,

    Bei jedem einzelnen Schritt eines Schrittmotors führt die Systemträgheit dazu, dass der Motor den vorgesehenen Schrittwinkel leicht über- oder unterschreitet. Der Motor schwingt dann nach, bis er schließlich die Sollposition erreicht. Liegt die Frequenz dieser schrittweisen Schwingungen nahe der Eigenfrequenz des Motors, verlängert sich dessen Einschwingzeit, und es können Vibrationen und hörbare Geräusche auftreten. Das nennt man Resonanzen.
    Ich habe ein kleines Tool, mit dem kann ich Mididateien in DIN/ISO-Code konvertieren, meine Fräse macht dann Musik.
    Die Resonanzen sind abhängig von der Schrittweite und der Drehfrequenz eines Schrittmotors. Soweit sollte das jedem klar sein.

    In der Kurve arbeiten dann zwei Schrittmotoren und je nach Kurvenradius in unterschiedlichsten Geschwindigkeiten. Die Resonanzen der einzelnen Motoren addieren sich und es entstehen teils starke Vibrationen.
    Die könnte man nur durch Gewicht der gesamten Anlage reduzieren. Bei Fräsen sagt man das Gewicht nur durch mehr Gewicht ersetzt werden kann. Eine schwere Maschine absorbiert Vibrationen besser. Vibrationen führen zu schlechten Oberflächen (Rattermarken).

    Bei den leichten Laserkisten sind diese Vibrationen bei Schnitten in den Kurven ein ganz normales Schnittbild. Man kann versuchen durch Veränderung der Geschwindigkeiten die Resonanzen zu minimieren. Ohne eine ordentliche Gewichtserhöhung wird man das aber nicht gedämpft bekommen.

    Professionelle Laserschneidetische werden mit Servos angetrieben, die erzeugen kaum Resonanzen, ansonsten sind Gewichte von 2 Tonnen bei Tischen von 1,2 x 1,8 Meter normal.

  • Erster Schnitt 3mm Plexi oder ähnliches... sieht gar nicht so schlecht aus

    • ralfg
    • 1. März 2026 um 17:28

    Folien auf Plexiglas usw.:
    Abziehen ? Die Originalfolien aus PE schrumpfen durch den Schnitt und können durch die Blasluft angehoben werden. Geht dann heiße Luft drunter bekommt die Oberfläche Beschädigungen
    Drauf lassen ? Ich ziehe die originale Folie ab wenn sie nicht gut haftet. Das ist sehr unterschiedlich. Ich schneide oft mattiertes Material (Gallery) , da haftet die Folie auf der mattierten Seite schlecht. Bläst heisse Luft drunter wird die Oberfläche glänzend und die Teile sind für die Tonne.

    Falls abziehen:
    Beide Seiten ? Kommt drauf an wie gut sie haftet. Ich gehe kein Risiko ein. Ich habe eine Kaschiermaschine mit ORATAPE® MT72 Application Tape ( Halbtransparentes Montagepapier ) stehen. Da sind die Platten schnell durch und ich habe kein Risiko.
    Obere Seite ? Die obere Seite bekommt bei XT schnell einen Grat. Bei der Oratape Papierfolie passiert das nicht.
    Untere Seite ?

    Welche Seite ist die Gute ? Die „Service Side“ bei extrudiertem PLEXIGLAS® (XT) ist die kontrollierte Oberseite. Diese Seite ist die Bessere. Farbige Platten können (und dürfen nach DIN) auf der Rückseite minimale Farbdifferenzen haben.
    Auf der "service side" ist der Aufdruck auf der Schutzfolie, oder das Etikett.


    Die, die oben liegt Laser geht ins Material ? Hier bildet sich bei XT leicht ein Grat. Acrylglas hat ein "morphologosches Gedächtnis". Wird es über den Erweichungspunkt erhitzt, zieht es sich beim Erkalten zusammen. Es hat dann das Bestreben wieder in die Ausgangsform zurückzugehen. Beim XT ist das ein Klumpen. Die Kanten ziehen sich zurück. Bei GS ist das weniger deutlich, denn es ist ja in Plattenform gegossen worden.


    Die, die unten liegt Laser tritt aus dem Material aus ? Ja, was soll man da sagen, das ist tatsächlich so, wenn man schneidet. Wäre das nicht so ginge der Schnitt nicht durch.

    Ach ja, Tempern nicht vergessen!!!!!

  • CNC Freunde aufgepasst: MillMage Launching 2/24/16! New Software for CNC Routers from the Makers of LightBurn

    • ralfg
    • 28. Februar 2026 um 12:43
    Zitat von Plottmania

    Das ist unter LightBurn sicher die billigste Option aber für gewisse Dinge reicht sie vollkommen aus.

    Lightburn gibt an das die Steuerungen bis zu sechs Achsen unterstützen, je nach Typ. Eventuell müssen separate Endstufen und ein entsprechendes Netzteil verwendet werden damit 3 oder mehr Stepper unter Last gleichzeitig mit genug Strom versorgt werden können.

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